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Einen besonderen Wert verleihen, wie ich glaube, dieser Arbeit die trefflichen Nachbildungen sämmtlicher aufgenommenen Inschriften. Sie verdanke ich Herrn Heinrich Wallau, der mit unermüdlicher Hingabe und ungewöhnlich grossem technischen Geschicke die Facsimilezeichnungen nach eigenem Verfahren her- stellte. Für den Inhalt derselben trifft mich die Verantwortung, da Herr Wallau als Nicht-Philologe in zweifelhaften Fällen mir die Entscheidung überliess. Dies schliesst natürlich keineswegs aus, dass sein scharfes und geübtes Auge manchen Buchstaben und Buchstabenrest entdeckte, der mir und anderen entgangen war.
Allen den genannten Herren sage ich hiermit auch an dieser Stelle meinen herzlichsten Dank.
Die Indices, deren ein solches Buch nicht entbehren kann, werden einem zweiten im nächsten Winter erscheinenden Heftchen beigegeben werden, das die Inschriften auf Bein, Bronce u. s. w. sowie die christlichen Inschriften enthalten wird. Diejenigen auf Sigillata- und anderen Thongefässen wird voraussichtlich ein Kollege demnächst behandeln.
Mainz, am 27. Juli 1897. Dr. Körber.


