— 66—
h. Inschriften auf Holz.
———
92. Hälfte eines Schreibtäfelchens mit
Resten der Schrift. (Katal.-Nr. 6105), gef. am 5. Mai 1904 beim Kanalbau vor dem Hause Schillerstrasse 20 in einer Tiefe von ungefähr 5 ½ m. Zusammen mit Scherben der augusteischen Zeit. Die Einrichtung und Ver- wendung dieser Schreib- täfelchen habe ich in meinem dritten Nach- trag S. 121 ff. ausführ- lich besprochen. Das neugefundene ist noch zum grossen Teil mit Wachs überzogen, in welchem noch viele Buch- staben und Buchstaben- Gruppenzuerkennensind, Z. 1 z. B. die Silbe LIB, Z. 2 ROC usw.
Vergl. Korrbl. d. W. Z. XXIII, S. 107.


