Druckschrift 
4 (1905) Neue Inschriften des Mainzer Museums : vierter Nachtrag zum Beckerschen Katalog ; mit über 100 Abbildungen nach Facsimile-Zeichnungen von Heinrich Wallau / Körber
Entstehung
Einzelbild herunterladen

VI. Inschriften aus dem NMittelalter.

93. Vier fränkische Fingerringe aus Bronze und Silber.

a)(Katal.-Nr. 5601) gef. am 26. Jan. 1902 zu Bingen in der Nähe des Technikums. Die Inschrift nennt den Namen Maurinus. Vergl. W. Z. XXI, S. 434 m. Abb. Tfl. 11, 14 und 14 a.

b)(Katal.-Nr. 5602) gef. wie Nr. a). Dabei lag angeblich eine mit Tierfiguren verzierte Be- schlagplatte einer Schnalle. Vergl. W. Z. XXI, S. 434 m. Abb. Tfl. 11, 15 u. 15a.

c)(Katal.-Nr. 5600) am 12. November 1901 bei Mainz aus dem Rhein gebaggert. Geschenk des Herrn Dr. K. Gassner. Die Inschrift ist ein nicht aufzulösendes Monogramm. Vergl. W. Z. XXI, S. 434 m. Abb. Tfl. 11, 20.

AN VII OUTANNAV MN

d)(Katal.-Nr. 5603) gef. am 24. Mai 1900 in einem Weinberg bei Bingen. Vorn sind 5 kleine Silberperlen zu einer Rosette gefügt. Die In- schrift scheint zweimal das Wort numen= nomen enthalten zu sollen. Vergl. W. Z. XIX, S. 402 m. Abb. Ifl. 21, 2.

94. Bronzeblech-Beschlag(Katal.Nr. 5470), gef. bei den Ausgrabungen, die der Verein 1895 97 auf dem fränkischen Gräberfeld zu Eichloch veranstaltete. Es scheint ein Stückchen eines grösseren mit einer In- schrift versehenen Bandes zu sein.

95. Althochdeutsche Inschrift, gef. im Januar 1900 zu Bingen beim Abbruch der Grundmauern der dortigen Dom- kellerei. Zwei der drei erhaltenen Stücke waren schon zum Auffüllen an eine seichte Stelle des Rheins gefahren worden, als Herr Dekan Engelhardt das letzte zu Gesicht bekam und

5