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In der Mitte der Sohle des Schuhes befindet sich die Angabe Stroſ bilus] fec(it)„Strobilus hat es gemacht.“ Aus derselben Fabrik sind zahllose Lämpchen gewöhnlicher Form hervorgegangen.— Die Sandale, die unserem Töpfer als Vorbild gedient, entsprach im Riemenwerk und Benage- lung genau den Stücken, die in dem sumpfigen Untergrund der Stadt Mainz in der Gegend der mittleren und oberen Emmeransstrasse zahlreich zu Tage gekommen sind(viele Abb. s. Altert. uns. heidn. Vorz. IV. Tfl. 37).
Vergl. W. Z. XX, S. 348 m. Abb. Tfl. 19, 14 und 14 a.
76. Form für die Oberseite eines Tonlämpchens(Katal. Nr. 4966), gef. am 5. Januar 1900 beim Bau der Henkell'schen Sektkellereien zwischen Münster- und Walpodenstrasse.
Der im Halbkreis um die mittlere Öffnung des Lämpchens zu stehen kommende Name der Fabrikanten lautet Publius) Satrius; er scheint als Töpfername sonst nicht vorzukommen.— Da alles, was an dem künftigen Lämpchen erhaben und vertieft sein sollte, es auch hier ist, so haben wir. eine Art Modell vor uns, über welchem erst die eigentliche Form her- gestellt wurde.
Vergl. Korrbl. d. W. Z. XIX, S. 38; W. Z. XIX, S. 391 m. Abb. Tfl. 20, 6 u. 6 a.


