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4 (1905) Neue Inschriften des Mainzer Museums : vierter Nachtrag zum Beckerschen Katalog ; mit über 100 Abbildungen nach Facsimile-Zeichnungen von Heinrich Wallau / Körber
Entstehung
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IV. Bruchstücke,

deren ehemalige Bestimmung nicht festgestellt ist.

48. Bruchstück, wahrscheinlich von einem Grabstein, gef. im Jahre 1891 im Rheine. Kalkstein. H. 12, Br. 16, D. 9 cm.

Z. 1 scheint auf die Zahl LX ein Interpunktions- zeichen gefolgt zu sein.— Die Annahme liegt nahe, dass wir die Altersangabe eines Verstorbenen in Jahren (Monaten) und Tagen vor uns haben.

1.40 Vergl. CIL. XIII, 7059.

49. Zwei unbestimmbare Bruchstücke an den Seiten des Prälatensitzes in der Memorie des Domes. Kalkstein. Buch- stabenhöhe 8 cm.

Die ursprünglichen Flächen

sind so sehr abgeschliffen, dass nur die tiefsten Stellen weniger Buchstaben, auf dem einen Stück nur drei Senkrechte, erhalten sind. Eine Deutung ist bei der Geringfügigkeit der Reste unmöglich.

Vergl. CIL. XIII, 6951 b.

50. Unbestimmbares Bruchstück, verbaut an der nördlichen Kapellenreihe des Domes hoch oben auf der Nordseite des sechsten Strebepfeilers gegenüber dem Durchgang zwischen den Häusern Markt 16 und 18. Teilweise erhalten sind noch zwei Zeilen; in der oberen die Buchstaben: DIEFR, in der unteren: HEDEV. Die Lesung ist sicher, nur dass Z. 1 a. A. auch ein O gestanden haben könnte, da die Senkrechte, soweit man von unten sehen kann, nicht mehr erhalten ist. Zweifellos waren diese beiden Zeilen die letzten der Inschrift. Eine Deutung ist nicht mehr möglich.

Vergl. CIE. XIII, 7141. Schneider, d. Dom zu Mainz. kl. Ausg. S. XILV.