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44. Bruchstück eines einem Genius geweihten Altares. gef. 7. April 1900 beim Abbruch des hinter dem Gebiete des Herrn Furnierhändlers Schmitt, Kästrichstr. 59, gelegenen Teiles der alten Stadtmauer. Sandstein. H. 18, Br. 28, D. 23 em. Oben und unten verstümmelt; von den Seitenflächen zeigte die rechte eine Opferkanne, die linke eine Pfanne im Relief; beide Darstellungen sind unten beschädigt.
Cendo) Genturia(e)
„Dem Genius der Centurie....“.
1:10 Z. 1 steht C statt G.— Z. 2 umgekehrt G statt C— Z. 3 a. E. ist das zu erwartende E nicht gesichert.— Z. 4 a. E. sieht man noch die
Köpfe von zwei Hasten, von denen nicht feststeht, ob sie senkrecht waren oder nicht. Vergl. CIL. XIII, 6686 a; Korrbl. d. W. Z. XIX, S. 103.
45. Hälfte der Basis einer Geniusstatue, gef. am 25. Juni 1904 in alten Mauern auf dem Gebiete des ehemaligen Reichen Claraklosters, Ecke der Flachs- marktstrasse und Reichen Clara- strasse. Rötlich-grauer Sandstein. H. 20, Br. 20, D. bis 28 cm. Hinten ist der Stein, wahrschein- lich bei einer späteren Verwen- dung, rund zugehauen(s. d. ⁸‿ Abb., auf der die Oberseite des Steines gewissermassen aufge-
klappt ist; auf ihr sieht man auch 1 Kein gewiss in später Zeit roh — eingehauenes Zeichen, dessen Be- ———y“ deutung unklar ist(Christl. — Monogramm? vergl. Kraus,
Gesch. d. chr. K. I., 130 f. ders., chr. Inschr. I, 194, 9 u. 224 mit Tfl. XI, 3 und Körber, Nachtr. III, Nr. 236).
Genio horrlei aram euml] signo et calntharis] arglenteis] n(umero) VI Vicſtor Aug(usti)] n(ostri) disp(ensator) hlorrei v(otum) s(olwit)].
SIGNOFEEC ARGNVIVI. 6 NDISP. H


