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4 (1905) Neue Inschriften des Mainzer Museums : vierter Nachtrag zum Beckerschen Katalog ; mit über 100 Abbildungen nach Facsimile-Zeichnungen von Heinrich Wallau / Körber
Entstehung
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Br. 34, D. 25 cm. Oben ist zwischen den seitlichen Wülsten statt des Opfertellers ein kleines etwas erhöhtes Quadrat von 5 cm Seitenlänge sichtbar.

Deabus Quadrubis Ammonius.... nalt(2)....

„Den Göttinnen des Kreuzwegs hat

— Ammonius....(des 2).... natus(Sohn?

8 3„ diesen Altar setzen lassen).“ D EA△‿ B V In der Nähe der Fundstelle wurde wahrscheinlich die das Kastell und die

Rheinbrücke verbindende römische Strasse,

QVWD RWI 8 die unter der jetzigen Emmeransstrasse fest- gestellt ist, von einer anderen geschnitten,

AMM VS die dem Rhein parallel lief.— Quadru- biae oder Quadriviae ist eine für die Provinzialen verständlichere Benennung der 1:7,5 Gottheiten, die in Rom als Lares compi-

tales verehrt wurden(v. Domaszewski,

W. Z. XXI, S. 196).— Z. 4 a. E. folgte auf NA ein nicht recht verständ-

licher Buchstabe. Vergl. Korrbl. d. W. Z. XXIII, S. 166.

43. Bruchstück einer Weihe-Inschrift, gef. in Kastel an der Witzstrasse Nr. 21/23. Roter Sandstein. H. 16, Br. 20, D. (oben) 5,5 und(unten) 7,5 cm. Der Stein war im wagrechten Durchschnitt ursprünglich rund und in der Mitte ausgehöhlt, von der Form eines grossen Mörsers, dessen lichte Weite oben ungefähr 50 cm betrug. Gegen die Vermutung, dass es ein Puteal gewesen(die zylinderförmige Einfassung einer Zisternen- öffnung, wie sie neben dem Impluvium des römischen Hauses öfter vorkommt), spricht der Umstand, dass die lichte Weite nach unten zu bedeutend abnahm, da die Dicke des Steines von 5,5 auf 7,5 cm wächst. Und zu diesen 7,5 cm sind ausser- dem noch 2,5 cm hinzuzurechnen, die durch.(ursprüngliche)

Abschrägung der Aussenwand verloren gingen. . alius A....[in] honorem) domus)

[d(ivinae.... An]jtiocuſs.... Pom]peiano ſet Paeligniano codn)s(ulibus)]

Z. 1 steht auf dem oberen Rand des Steines, die übrigen Zeilen auf der runden Aussenfläche; a. E. stand A oder M.— Z. 2 a. A. ist im Bruch noch eine Senkrechte sichtbar; a. E. folgte noch ein Göttername.— Z. 3 Antiocus für Antiochus; a. E. wird noch die Bemerkung sacerdos huius loci oder Ahnliches gestanden haben.— CGlaudius Pompeianus und T. Flavius Paelignianus waren im Jahre 231 n. Chr. Consuln.

Vergl. Korrbl. d. W. Z. XXI, S. 98.