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einem Stein, der oben auflag(die Dübellöcher, die zur Befesti- gung dienten, sind noch vorhanden). Er wird zunächst noch achteckig und über den Brustbildern mit Palmetten oder dergl. verziert gewesen sein; dann ging er wohl in eine Säule über, die die bekannte Gigantengruppe üds.
iV Wa.
(SOEINSVOSGR
. et Severia Lupula con(iuæ) in suo poſs(uerunt)].
„(Dieses Denkmal) haben.... und seine Gemahlin Severia Lupula auf eigenem Boden errichtet.“
Z. 1 a. E. ist von dem E nur noch wenig erhalten.— Z. 3 a. E. ist der Punkt nicht sicher.— Z. 4 ist hinter IN, wie in der Regel hinter Präpositionen kein Punkt(doch vergl. Nr. 1 a. E.).— Die sog. Giganten- säulen mit ihren Viergöttersockeln gehören dem Ausgang des zweiten und Anfang des dritten Jahrhunderts an.
Vergl. Körber, CIL. XIII, 6728 a; Korrbl. d. W. Z. XIX, S. 230.
35. Bruchstück eines Viergöttersteines, gef. im Weisenauer Steinbruch der Portland-Cementwerke Mannheim-Heidelberg; als Geschenk der Direktion am 3. Januar 1903 ins Museum gebracht. Kalkstein. H. 35, Br. 40, D. 20 cm. Der vier- eckige Sockel war mit vier Götterbildern geschmückt, von deren zweien noch geringe Reste erhalten sind: vorn war Minerva
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