er
m U⸗
nd
VM
oberflächlicherweiſe vorwirft. Er liegt allein in ſeiner guten Geſetzgebung, die ſie freilich gegen ein Meer von Blut und Thrä⸗ nen eingetauſcht hat, die aber ſo mächtig iſt, ſie mit der bürgerli⸗ chen Freiheit, welche ſie im vollen Maaße darbietet, für den Verluſt der politiſchen, auf einige Jahre vielleicht noch hinaus, zu entſchädigen.
Unbeſtreitbar von großem Intereſſe iſt es alſo, dieſe Geſetz⸗ gebung von ſo hohen Vorzügen näher kennen zu lernen, aber ein tieferes Studium derſelben erfordert Zeit, Vorkenntniſſe und Hülfs⸗ mittel, wie ſie nicht Jeder hat, wie es auch nicht für Jeden noth⸗ wendig iſt. Kennt er die Grundlagen des Ganzen und die Aus⸗ fit hrung derſelben nach ihren Hauptbeſtandtheilen, ſo genügt das. Wir haben es uns nun zur Aufgabe gemacht, die franzöſiſche Ge— wie ſie unter dem Kaiſer Napoleon ihren Abſchluß ge— funden hat, mit Ausſchluß der politiſchen Geſetzgebung, in ihren Grundzügen in ſcharfer und klarer Zeichnung darzuſtellen und nicht allein für den Juriſten ſondern me hr noch für den Gebildeten jeden Standes, der an der Entwicklungsgeſchichte der Menſchheit reges In⸗ tereſſe nimmt, zu ſchreiben. Wir werden ſo nach einer rechtsgeſchicht⸗ lichen Einleitung die Gerichtsverfaſſung, dann Civilrecht und Civil⸗ prozeß, Handelsrecht, Criminalrecht und Criminalprozeß dem Leſer vorführen. — Den Gegenſtand betreffend, g laube ich nach dem Ge⸗ ſagten keiner weitern Rechtfertigung mehr zu bedürfen, um ſo weniger,
als bis jetzt unſeres Wiſſens in dieſer Richtung noch kein Werk in der dentſchen Literatur erſchienen iſt. —
ein längeres theoretiſches Studium dieſer Geſetzgebung, die uns theil⸗
weiſe lieb und theuer iſt, ſowie durch practiſche Beſchäftigung in
Wir ſelbſt aber wollen durch


