Teil eines Werkes 
1 (1860) Landrecht
Seite
1033
Einzelbild herunterladen

Anh. Satz 221 225. 1029

Mehrzahl der Gläubiger, d. h. der ſtimmberechtigten Gläu⸗ biger: Stempf a. a. O. S. 29.

Iſt bei Handelsganten in Bezug auf Nachlaßvergleiche ein be⸗ ſonderer Rechtsnachtheil im Gantedicte anzudrohen?

Bejaht: Lauckhards Rechtsfälle VI. S. 147 Note*(Lauckhard).

Verneint: Annal. XVI. S. 23(Brauer). Stempf a. a. O. S 3 Noie 5

Zu Anh. Satz 221.

In Verbindung mit§ 783 d. Proc.⸗Ordg. Stempf a. a. O. S. 36 vergl. mit S. 29 Note 3.

Zu Anh. Satz 222. In Verbindung mit Anh. Satz 226. Stempf a. a. O. S. 33. Zu Anh. Satz 223.

Stempf a. a. O. S. 30. Zur Auslegung: Annal. XVI. S. 27(Molitor).

Zu Anh. Satz 224 225.

Stempf a. a. O. S. 31, 33.

in acht Tagen, als letzter Friſt, d. h. ohne Zuſatztage wegen Entfernung des Wohnſitzes eines Gläubigers: Stempf a. a. O. S. 31 Note 4(Pardeſſus).

den Gemeinpflegern ꝛc. zuſtellen, d. h. es genügt nach bad. Recht, wenn der Gläubiger im Laufe der Friſt den Richter an⸗ geht und dadurch veranlaßt, die Einſprache zuzuſtellen: Oberh. Sb F. IX. S. 329(Oberh.) Siempf a a. D. S. 36 Note 9.

Gegen das Erkenntniß, wodurch die Beſtätigung des Gantver⸗ gleichs verſagt wird, ſteht ſowohl den Gläubigern als dem Gemein⸗ ſchuldner das ordentliche Rechtsmittel der Appellation, nicht die Beſchwerdeführung, zu, indem es ſich hier keineswegs um einen blos rechtspoliceilichen Act, ſondern um eine richterliche Entſcheidung über privatrechtliche Befugniſſe und Verbindlichkeiten handelt, abgeſehen nemlich davon, daß in der von dem Richter verweigerten Beſtätigung des Gantvergleichs, der ſowohl in ſeinen politiſchen als rechtlichen