Satz 144— 162. 31
In den der polizeilichen Zuſtändigkeit unterliegenden Fällen richtet ſich der Inſtanzenzug nach der Verordnung vom 14. März 1833(Regsbl. Nr. 10).
Schiedsrichterliches Verfahren iſt ausgeſchloſſen:§ 191. P.⸗-O.
Erſtes Kapitel. Von den Eigenſchaften und Bedingungen, welche erfor⸗ derlich ſind, um eine Ehe ſchließen zu können.
Stabel, gedrucktes Heft von der Ehe S. 2 ff. Muncke, Vor⸗ träge S. 48.
Zu Satz 144— 164.
Ehehinderniſſe mit ihren Wirkungen: Annal. XIII. S. 272 Girn), Stabel, gedrucktes Heſt S. 2 f.
Die Beſtimmung des§6 der Eheordnung, daß die kirchliche Ver⸗ pflichtung zur Eheloſigkeit ein Ehehinderniß ſei, iſt noch wirkſam.— Stabel, Vorträge S. 131; vergl. dagegen Muncke, Vortr. S. 51.
Ein kirchliches Ehehinderniß kann eine, wenn gleich etwa unbe⸗ fugt zu Stande gekommene Ehe nicht ungiltig machen, inſofern nicht auch durch die Staatsgeſetze die Nichtigkeit gedroht iſt.— Ober⸗ hofger. Jahrb. n. F. VI. S. 113.
Vergl. über kirchliche Ehehinderniſſe auch Oberhofger. Jahrb. n. F. IV. S. 118.
Zu Satz 144. 144 a.
Ueber die Competenz zu Dispenſationen: Landesh. V. vom
17. Jan. 1822(Regsbl. Nr. 3. I.§ 4. II.§ 4.). Zu Satz 146.
Ein wegen Gemüthsſchwäche Entmündigter iſt nicht unbedingt unfähig, in lichten Zwiſchenräumen eine Ehe einzugehen.— Annal. XV. Beibl. Nr. 8. S. 31 insbeſ. Note.
Zu Satz 160. Zu Satz 162.
Dispenſationsbefugniß der Aemter: Verordnung v. 29. Octbr.
1810(Regsbl. Nr. 44).


