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dberſetzt habe: in Einer Claſſe, ſo erklärt ſich das aus uͤer Bedeutung, in welcher wir dieſe Worte in unſerer Gerichtsſprache gerade von hypothekariſchen Gläubigern brauchen, die ihr Recht zu gleicher Zeit erlangten, und in Einer Claſſe, nach Verhaͤltniß ihrer Foderungen, befriedigt werden. S. Hommels deutſchen Fla⸗ vius unter: Concurs.(Ausg. v. 1775. S. 124. Anm.)— Die ſonſt ſo treffliche Weſtphäl. Ueberſetzung na⸗ hert ſich dem Sinne weit weniger, wenn ſie den Ausdruck: en concurrence verdeutſcht: im Falle des Zu⸗ ſammentreffens; denn jene Worte koͤnnen hier nichts anders anzeigen, als daß die an Einem Tage ins Hy⸗ pothekenbuch eingezeichneten Glaͤubiger, zwar ohne daß einer dem andern vorginge, aber doch nach Ver⸗ hältniß ihrerFoderungen, befriedigt werden ſollen. Um jedoch alles Mißverſtändniß zu vermeiden, ſetze man, ſtatt: in Einer Claſſe: verhaͤltniß⸗ maͤßig. Uebrigens erinnere ich, daß, wo es auch in den Berich⸗ tigungen nicht uberall bemerkt ſeyn ſollte, man,
ſtatt: offentlich beglaubigte Urkunde, allemal zu ſetzen hat: oͤffentliche Urkunde;
ſtatt: mit Privatunterſchrift verſehene Urkunde, Ver⸗ ſchreibung u. ſ. f. Privaturkunde, Privatver⸗ ſchreibung u. ſ. f.
wo rechtlich fur ipso jure ſteht, ſtatt deſſen: Kraft des Geſetzes.
ſtatt: Einregiſtrirungsgebuͤhren Art. 1016 und ſonſt allemal, Einregiſtrirungs abgabe; und ebenfalls da, wo ayant cause Stellvertreter uberſetzt iſt, dafur allemal: der in deſſen Rechte Eingetretene.
Druckfehler: S. beym 1149. Art. ſt. vom Glaͤu big ließ: dem Glaͤubiger.


