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Art. 1003.
Art. 1006.
Art. 1007. S. F. 638.
Art. 1008.
Art. 1009.
214 Drittes Buch. Zweyter Titel.
bey ſeinem Tode, auf dieſelben Kraft des Geſebes uͤber, und der Univer⸗ ſallegatar muß die Ueberantwortung von ihnen verlangen ¹). Verlangt er dieſe Ueberantwortung binnen Jahresfriſt vom Sterbetage des Erb⸗ laſſers angerechnet, ſo bat er die Nutzungen des Nachlaſſes auch von dieſem Tage an zu begehren; verlangt er ſie ſpaͤter, ſo kann er ſie nur von dem Tage an beſtimmen, da er ſein Geſuch im Wege Rechtens ange— bracht hat, oder an dem die Auslieferung von den Pflichterben freiwil⸗ lig zugeſtanden wurde ²). II. Sind bey dem Abſterben des Teſttrers keine Pflichterben vorhanden, ſo gebt durch deſſen Tod der Beſitz kraft des Geſetzes auf den Umwerſallegatar uͤber, ohne daß derſelbe die Auslie⸗ ferung des Nachlaſſes zu verlangen brauchte.— Dieſe Einweiſung in den Beſitz geſchieht durch den Praͤſidenten, und zwar kraft einer Or— donnanz deſſelben, die er unter die von dem Unwerſallegatar einzurei⸗ chende Bittſchrift, der auch der Depoſitionsſchein uͤber die Riederlegung des Teſtaments angehängt ſeyn muß, ſetzt. 1) Die Pflichterben koͤnnen aber in dieſem Falle ihren Pflichttheil zuruͤckbehalten. In der Diſcuſſion wurde es ihnen nur in ſo fern erlaubt, als ſie das Teſtament nicht kannten, in welchem der Unwerſallegatar eingeſeßzt war, aber ſchon Ma⸗
LRvIILLE Analyſe ad art. 1005. bemerkt ſehr richtig, daß es gle'chauͤltig ſey, ob ihnen das Teſtament unbekannt war, oder nicht. S. auch ZackakAE
Handbuch Th. II. S. 220.
2) Der Unitverſallegatar braucht nicht zu leiden, daß der ausgeſchloſſene Inteſtat⸗ erbe, unter dem Vorwand der Nichtigkeit des Teſtaments(falls er nur micht einen Pflichttheil zu fordern hat, und das Teſtament dieſen Pflichttheil nicht hinterließ) die Siegelauflage und Inventariſation bewirken will.
Ctvllttibunal zu Paris in Laſſaulx Journal I. 1. 36.
§. 642. Verbinblichkeiten des Univerſallegatars. Der Univerſallegatar haftet fuͤr die Schulden des Erblaſſers und die Bezahlung der üͤbrigen Legate, und zwar, wenu er mit einem Pflicht—
erben zuſammentrifft, perſonhich fuͤr ſeinen Anbeil, und bypothecariſch fuͤr das Ganze. Doch tritt auch in Huſicht ſeiner die im Art. 926.
927. bemerkte Reduction ein.
Fuͤnf⸗


