Von dem Eigenthume. 27
te Zu bemerken iſt: 1) daß es eine gleiche Bewandniß mit ſolchen Plaͤtzen Art. 557. en hat, welche das Flußwaſſer trocken laͤßt, indem es ſich unmerklich von i einem Ufer zuruckzieht und auf das andere uͤbertritt. Dieſe Plätze ge⸗ reichen dann als Alluvion dem Eigenthuͤmer des verlaſſenen Ufers zum ne Vortheile, ohne daß der Eigenthuͤmer, auf deſſen Ufer der Fluß ubertritt, Nr ſtatt des Grundes und Bodens, den er hierdurch verloren hat, den trocknen zu Platz diesſeits in Anſpruch nehmen kann. II. Die Alluvion tritt nicht ein t. 1) in Hinſicht der Meeresufer, da dieſe immer Staatseigenthum ſind 3); t ebenfalls nicht in Anſebung der vom Meere verlaſſenen Plaͤtze. 2) Eben Art. 553. ſo ſo wenig findet ſie ſtatt bey Landſeen und Teichen. Der Eigenthuͤmer en derſelben bebaͤlt immer, auch wenn ſich die Waſſermaſſe verringern ſollte,
den Grund und Boden derſelben bis zu der Linie, die das Waſſer nicht uͤberſteigen kann, ohne auszutreten 4). Umgekehrt erwirbt aber auch der
Eigenthuͤmer des Teichs kein Recht auf die angraͤnzenden Grundſtucke, welche das Teichwaſſer bey einer außerordentlichen Hoͤhe uͤbertretend bedeckt 3).
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6 1) D. h. wo die Pferde gehen, dle die Schiffe aufwaͤrts ziehen.
ch. 2) Edit d'Aoüt 2669. rit. 28. art. 7. Les proprietaires des héritages abou- n tiſſant aux riviẽres navigables, laiſſeront le Jong des bords 24 pieds(7 mst. . 80 c.) au moins de place en largeur, pour chemin et trait des chevaux, in. ſans qu'ils puiſſent planter arbres, ni tenir cloture ou haie plus preès de ien 30 pieds(9 mẽt. 74 c.) du coté, quc les bateaux ſe tirent, et 10 pieds
(S mèt. 24 e.) de l'autre bord, à peine de 500 livr. d'amende, coufiſcation des arbres, et d'ètre, les contrevénans contraints à reparer et remettre les chemins en état à leurs frais.“ S. FrEURI6Eon Code admiuſt ratif. Police. S. so2. S. Eſtor kuͤrgerliche Rechtsgelehrſamkeit der Teutſchen. Th. 1. 5. 2231 f. 3) Ordonnance de la marine. L. IV. tit.7. LEBRET de la ſouverainetẽ. L. II. ch. I4. 4)* la hauteur de décharge de l'étang.“ So ſcheinen dieſe Worte zu erklären zu ſeyn. Jen. A. L. Z. 1808. Nr. 283. S. 430. Daniels und Muͤller über⸗ ſetzen:; wenn das Waſſer auf die Höͤhe geſtiegen iſt, daß man den Teich ablaſſen
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tt kann: Erhard, wenn es bis an den Abzug geſtiegen iſt; Laſſaulx und 1 Spielmann, wenn es bis zu dem Abfluſſe des Teichs geſtiegen iſt, oder dem⸗ m ſelben gleich ſteht. Die lateiniſche Meberſetzung: quum aquae ad effluvium i perveniunt; die Weſtphalica: wenn es bis zur Hohe des Abfluſſes geſtiegen iſt; v. Duͤring S. 53. wenn es in der Hoͤhe des Abzugsgrabens ſteht, u. ſ. w. 5) Aber wenn die Landſeen ein Staatseigenthum ſind?— Dann will MarB⸗ vIILE ad h. l. und Ramdohr Juriſt. Erf. Th. I. S. 37. die Analogie der in Alluvionen an Flüſſen eintteten laſſen; mich duͤnkt aber mit Unrecht, da in
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