18 Zweytes Buch. Zweyter Titel.
3) Nach dem Geiſte des Franz. Rechts. Dieſer Grundſatz findet ſich ausdru
im Cod⸗ de procddure VMeſtphaliert. art. 23. F. 3. nicht 4 im geze vrocodure Fraugai S. Meinen Proreſſus judiciarius regni Meſiphalici. 6. o5. MAtpvir..g Analyſe ad art. 550. ZncRAkIAE Handbuch. Th. I. S. 119. not. 4..
Zweytes Kapitel.
Von dem Zuwachsrechte auf das, was mit der Sache vereinigt und ihr einverleibt wird⸗
5. 405. B egri ff.
tt. 531. Dem Eigenthuͤmer gehort alles, was mit ſeiner Sache vereinigt und einverlerbt wird; jedoch unter beſtimmten Bedingungen. Man muß nämlich unbewegliche und bewegliche Sachen unterſcheiden.
Erſter Abſchnitt. Vom Zuwachsrechte in Beziehung auf unbewegliche Sachtn.
5. 406.
. In*eijtientið.
2nt. 532. Hierbey ſind folgende Fälle zu bemerken: I. Das Eigenthum des Bodens zieht das Eigenthum deſſen, was daruntér, und beſſen, was daruber iſt, nach ſich. Mithin kann der Eigenthuͤmer: 1) auf der Ober⸗ flaͤche Pflanzungen und Anlagen nach Gutduͤnken machen, mit Vorbehalt der gefetzlichen Ausnahmen, die in dem Litel von den Servituten ¹) vor⸗ kommen. 2) Unter der Oberfläche kann er nach Belieben alle Arten von Anlagen und Grüben machen, jedoch mit Vorbehalt zer Einſchränkungen, die ſich aus den Bergwerks⸗ und. Policeygeſetzen ²) und Verordnungen ergeben.
1) S. z. B. Art. 675 ff.
2) Nach dem Geſetze vom 12. Jul. 170r. gehört die Herausitehung: des mine⸗ et miniéres, tant mötalliques que non métolliques, vinß que hes bitimen⸗ charboms de terre ou de pirrres et pyrites— der Nation; dem Eigenthuͤmer
aber: lextradtion de ſables; eraie, arßiles⸗ piefres à batir, tourbes, pierre⸗ vittio ·


