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Von d. Minderjaͤhrigkeit, Vormundſchaft u. Emancipation. 339
MarEvrIIE anahyſe ad h. art. und Pr. ohcREt a. a. O. leugnen es. S. aber Laſſaulx Geſetzgeb. Nap. Th. ll. a. a. O.
5. 365. Ir. Dauer ber Verantwortlichkeit, welche aus der Rechnungspflichtigkeit folgt.
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Hat der Vormund Fehler in der Verwaltung begangen, oder ſiehe Art. 475.
ſich der Pupill ſonſt genoͤtbigt, wider denſelben, in Ruͤckſicht vormund⸗
ſchaftlicher Handlungen, aufzutreten, ſo muß er die Klage binnen zehn
Jahren nach erlangter Volljährigkeit anſtellen, denn nach dieſen iſt ſie
verjährt 1). Auch findet ſie ſubſidiariſch gegen keine weitere Perſon ſtatt 2²) 1) Seine Erben muͤſſen ſie binnen 1o Jahren nach dem Tode des Pupillen anßellon⸗ 3) BEarER Fxpoſe des motifs.(Garnery Th. 1. S. 212.0
Ende der VBormundſchaft⸗ 5. 366. 5 Endigungsarten.
Die Vormundſchaft endet: I. durch natürkichen oder buͤrger⸗ tichen Tod des Vormunds, oder des Pupillen; Kl. durch Entſetzung oder Entlafſung des Vormunds; MM. durch Volljaͤhrigkeit; W. durch Pflegſchaft ¹); V. durch Emancipation des Minder⸗ jährigen; VI. bisweilen auch durch die zweyte Ehe der Mutter ²)
12) Art. 36. 3) Art. 396. ZacMARrAx Handbueh. Th. I. S⸗70 ff
Drittes Kapitel. Von der Emancipation oder Entlaſſung aus der elter⸗ lichen oder vormundſchaftlichen Gewalt⸗
5. 367. Begriff. Die Emancipation des Franzöſiſchen Rechts iſt bey weitem enger, wie die des Römiſchen Rechts; ſie verhaͤlt ſich nur wie eine von den Eltern oder dem Familienratbe dem Pupillen ertheilte, jedoch beſchränkte Venia aetatis. Cec 3§. 368.


