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Supplemente zum Gesetzbuch Napoleons und zur Civilgerichtsordnung des französischen Reichs : nebst vollständigem zugleich auf die Supplemente gerichteten Registern zu beyden Gesetzbüchern / Uebersetzt und mit Anmerkungen versehen von D. Christian Daniel Erhard
Entstehung
Seite
17
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I. Geſetz uͤber die Notariatsordnung. 17

ort und das Wappen der franzoͤſiſchen Republik(des franzoö⸗ ſiſchen Reichs) in voͤllig gleichmaͤßiger Form enthalten ſeyn muß. Die Hauptausfertigungen der Inſtrumente muͤſſen, ſo wie die minder ſolennen, mit dieſem Siegel bedruckt werden.

28. Die Aechtheit der Notariatsurkunden muß dann be glaubigt werden, wenn der Notar an dem Orte, wo das Appellationsgericht ſeinen Sitz hat, angeſiellt iſt, und man ſich außer dem Gerichtsſprengel deſſelben der Urkunde bedient: und die von jedem andern Notar aufgenommenen, dann, wenn man ſich derſelben außer dem Departement deſſelben bedie nen will.

Die Beglaubigung geſchieht vom Präſidenten des Gerichts erſter Inſtanz am Wohnorte des Notars, oder an dem Orte, wo die Urkunde oder Ausfertigung ausgeliefert wird.

20. Jeder Notar hat uͤber alle von ihm aufgenommene Inſirumente ein Repertorium zu halten.

30. Die Repertorien muͤſſen vom Präſidenten, oder in deſſen Abweſenheit von einem andern Behſitzer des Civil⸗ gerichts am Wohnorte des Notars, viſirt, foliirt und paraphirt werden: ſie muͤſſen das Datum, die Beſchaffenheit und Gat tung der Urkunde, die Namen der Partheyen und den Be⸗ richt uͤber die Einregiſtrirung enthalten⸗

Supplem. z. Geſetzb. Nap. B