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dem Erzkanzler beglaubigte Ausfertigung davon dem beſtell⸗
ten Advocaten abliefern, welcher perſönlich gehalten iſt, im
Nahmen der Impetranten alle zur Eintragung geſagter Di⸗ plome in die Regiſter bey den Appellations⸗Hofen nnd erſter Inſtanz⸗Tribunälen, ſo wie auch zu ihrer Einſchreibung in die Regiſter des Hypotheken-Bewahrers erforderliche Vorkeh⸗ rungen zu treffen.
6. Beweiſt der beſtellte Advocat nicht binnen einer Friſt von zwey Monaten die Eintragung in die Regiſter dadurch, daß er unſerm General-Procurator die beglaubigte Abſchrift, des Diplomes mit der Erwähnung, daß es verkündet und in die Regiſter eingetragen worden iſt, vorzeigt, und die Trans⸗ ſeription durch ein Zengniß des Hypotheken-Bewahrers, ſo ſoll auf Betreiben des General-Procurators, zur Erfüllung geſagter Formalitäten auf Koſten des beſtellten Advocaten, mit Vorbehalt ſeines Regreſſes gegen ſeinen Committenten geſchritten werden.
7. Die Verfuͤgungen der beyden vorhergehenden Artikel ſind auf die Acte anwendbar, wodurch die fuͤr ein Majorat beſtimmten Guͤter conſtituirt werden..
g. Die Beſtellung eines Advocaten, und die Hinterle⸗ gung der Bittſchriften, Belegen und Denkſchriften geſchieht auf dem Secretariat des Siegels der Titel, in der Form, welche im Art. 27 der Verordnung vom 11. Junius 1806, und in den Art. 1, 2 und§ der Verordnung vom 22. Jul., liber die vor den Staats⸗Rath gebrachten Streit⸗Sachen vor⸗ geſchrieben iſt.
9. Der General⸗Secretar des Rathes des Siegels der Titel ſoll unſerem Vetter dem Reichs-Erzkanzler die Bitt⸗ ſchriften, die in allen, in unſern beyden kaiſerlichen Statu⸗ ten vom 1. März vorgeſehenen Fällen, an ihn gerichtet werden müſſen, vorlegen, und auf Befehl unſeres geſagten Vetters, gedachte Bittſchriften, ſammt den von den Impe⸗ tranten, oder denen, welche mit einem Titel bekleidet ſind.
beygebrachten Belegen und Denkſchriften, an den General⸗
Procurator zurückweiſen, wenn Mittheilung Statt findet⸗
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