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gungen anfzulegen, ſo ſoll der Erz⸗Kanzler, vor der Aus⸗ fertigung des Diploms, Uns von deren Erfüllung Bericht abſtatten.
31. Die in Betreff der Ablieferung, Verkündigung und⸗ Eintragung der Diplome in die Regiſter zu beobachtenden Formen ſind die nehmlichen, die im Tit. 8 Abſch. 3 vor⸗ geſchrieben ſind.
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Von den Wirkungen der Errichtung der Majorate.
Erſter Abſchnitt. Vou den Wirkungen der Errichtung der Majorate, in Anſehung der Perſonen.
35. Der Titel, den es Uns gefallen hat, jedem Majo⸗ jorate beyzulegen, ſoll ausſchließlich demjenigen ankleben, zu deſſen Gunſten die Errichtung Statt gehabt hat, und auf ſeine rechtmäßige, natürliche oder adoptirte Abſtammung, vom maͤnnlichen zum männlichen Geſchlechte, nach der Ord⸗ nung der Erſtgeburt uͤbergehen.
36. Doch kann keiner unſerer Unterthanen, der mit ei⸗ nem Titel bekleidet iſt, ein Kind maͤnnlichen Geſchlechtes, nach den im G. N. beſtimmten Regeln, adoptiren, oder den Titel, der ihm verliehen worden, oder angefallen iſt, auf ein Kind, welches er adoptirt hatte, ehe er mit dieſem Titel bekleidet war, vererben, es ſey dann, daß dieſes mit unſe⸗ rer in unſerem zu dieſem Ende abgegebenen Diplome aus⸗ drücklich enthaltenen Erlaubniß geſchehe.
Wer dieſe Erlaubniß erhalten will, ſoll ſich deßhalb an unſern Vetter den Erz⸗Kanzler wenden, welcher unſere Be⸗ fehle hierüber einzuhohlen hat.
37. Jene unſerer Unterthanen, denen die Titel Berzog, Graf, Baron oder Ritter von Rechts wegen ertheilt ſind, ſo wie auch diejenigen, welche zu ihren Gunſten die Errich⸗ tung eines Majorates erlangt haben, ſollen, binnen ei⸗ nem Monate, folgenden Eid leiſten:»Ich ſchwöre dem


