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U. Buch. 1 Tit. Von der Eintheilung der Guͤter ur
ſagte ſchon die F. 21. h de instr. vel instnum. leg. ad- Rra et inadificata pars ædificiorum esse videntur. Die T. 17. H de act. emt. ſetzte hinzu: et detracta ut repo- nantur, non autem parata ut imponantur.
Dieſe beyde Entſcheidungen müſſen, meiner Meinung nach⸗ noch befelgt werden, und zwar die erſte aus dem Grunde des letzten F. des vorhergehenden Artikels; die zwepte aber deßwegen, weil in dieſen beyden Artikeln nur von wirklich hingeſtellten, und nicht von ſolchen Sachen die Rede iſt, die der Eigenthümer erſt zubereitete, um ſie hinzuſtellen.
Was die Statuen betrifft, dieſe erklaͤrt unſer Artikel nur in ſo ferne für unbeweglich, als ſie in beſondern zu ihrer Aufnahme angebrachten Niſchen aufgeſtellt ſind; woraus dann folgt, daß diejenigen, die in Vorhöfen oder Gebaͤnden auf Ruhepuncte, oder in Gärten auf Fußgeſtelle geſetzt werden, beweglich bleiben; wirklich iſt auch einige Mahle von Par⸗ lamenten ſo geurtheilt worden. Natürlicher ſchien es inzwi⸗ ſchen, dieſen Statuen die Eigenſchaft des Hauſes oder Gar— tens beyzulegen, wenn der Eigenthümer die Abſicht hat, ſie irgendwo aufzuſtellen, um beſtändig da zu bleiben, und ſie auch wirklich aufgeſtellt hat; wenigſtens würde im Falle, wo der Verkäufer ſie nicht ausdrücklich für ſich vorbehielte, der Ankäufer betrogen werden, weil er allerdings glauben mußte, ſie mitzukaufen, ſo bald er das Haus oder den Garten zur Zeit, als man ſie zum Verkaufe ausſetzte, damit geziert fand.
Art. 326.„In Hinſicht des Gegenſtandes, worauf ſie „ſich beziehen, ſind unbeweglich:“
„Der Nießbrauch an unbeweglichen Sachen;“
„Dienſtbarkeiten oder Grund-Gerechtigkeiten;«
Klagen, welche zum Zwecke haben, eine unbewegliche „Sache zu vindiciren.«
S. die Anmerkung zum Art. 516.


