mung, ibre Mamens:Unterfrift und ibren Mamens- oder Panbzug abgeben.
Art. 4 follen, fo oft fie bayu auf: geforbert merben, bie gu ibrem Ymte gebôrendben Ver: ridtungen ausüben,
Gie Éünnen gleihmobl ibre Dienfte folhen Per- fonen verfagen, mwelche ben Gefesen na unfabig find, bavon Gebraud) ju macen oder Verträge abyuflie- Ben; und eben biefes gilt von folhen Gegenftânden und in ben Büllen, melche aufer ibrem Gefchaftsfreife liegen, oder melche die Gefeée gemifbilligt baben.
Benn fie bingegen obne gegrünbete Urfacen ibre Dienffe Semandben verweigern, fo follen fie gut voll- ffänbigen Sabloëbaltung gegen bie Varteien verur- theilt mwerben; auch Fünnen fie alëbann, auf ben Un: trag des Fôniglichen Procurators bei bem Tribunale, den Vorfcriften des Soften Urtifel8 gemaf, mit ei- ner, nad Sefinben der Umffânde, léngern oder Für- aern Gufpenfion-beftraft werden,
Art. 5. Seber Notar muf fid an bem Orte, weldher in feiner Ernennung8urfundbe ibm vorgefchrie- ben if, aufhaltens im Uebertretungsfalle foll er fo angefeben mwerben, al8 ob er fein mt niedergelegt bat- te, webbalb fobann Unfer Guftig: Minifter, nad vor- gângig eingeforbertem SBericte bes Tribunal3, auf Bieberbefesung der Stelle bei UnS den Antrag machen ann, ODeffen ungeachtet fol jener fo lange, bi8 ein Anberer ftatt feiner ernannt morben iff, mit vôlliger Gültigfeit Urfunden aufjunebmen beredtigt feun, vor auêgefeét, baf bieB nur nidt auferbalb feines Mmts- bezirÉes gefciebt.
Mrt. 6. Die Notarien follen in mei Glaffer gingetheilt werden, nâmlid: in Diffrict8: und Can- ton8-Notarien.


