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Das Napoleonsche Gesetzbuch : Nebst den Zusatz-Gesetzen, einer Uebersicht der Entfernungen aller Haupt-Orte der Departemente von Paris, und einem vollständigen Register / aus dem Französischen übersetzt von J.P. Ackermann
Entstehung
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*. Die Sterbe⸗Urkunde ſoll auf die Erklaͤrung zweier Zeu⸗ gen von dem Beamten des buͤrgerlichen Standes abgefaßt werden. Dieſe Zeugen ſollen, ſo viel es immer moͤglich iſt, die zwei naͤchſten Anverwandten oder Nachbarn; oder, wenn eine Perſon auſſer ihrem Domizilium verſtorben iſt, dieienige Per⸗ ſon, in deren Behauſung der Sterbfall erfolgt iſt, und noch ein Verwandter oder eine andere Perſon ſein.

79. Die Sterbe⸗urkunde ſoll die Vornamen, den Namen, das Alter, Gewerb und das Domizilium der verſtorbenen Perſon, die Vornamen und den Namen des ͤberlebenden Gatten; ob die verſtorbene Perſon verheurathet oder im Wittwenſtande war, die Vornamen, den Namen, das Gewerb und Domizilium eines jeden Deklaranten und den Grad ihrer Verwandſchaft angeben.

Ferner ſoll dieſe Urkunde, in ſoweit man es wiſſen kann, die Vornamen, den Namen, das Gewerb und das Domizilium der Aeltern des Verſtorbenen und ſeinen Geburtsort enthalten.

so. Falls ſich ein Sterbfall in den Militär⸗ und buͤrger⸗ lichen Hoſpitaͤlern oder andern oͤfentlichen Haͤuſern ereignet, ſo ſollen die Obern, Directoren, Verwalter und Vorſteher dieſer Haͤuſer gehalten ſein, innerhalb vier und zwanzig Stun⸗ den dem Beamten des buͤrgerlichen Standes Nachricht davon zu geben, welcher ſich dahin zu verfuͤgen hat, um ſich des erfolgten Todes zu verſichern. Er ſoll, dem vorſtehenden Ar⸗ tikel gemäͤß, und auf die Erklarungen, die man ihm daruͤber angeben wird, ſo wie auch auf die Erkundigungen, welche er eingezogen hat, urkunde aufſetzen.

Man ſoll uͤberdieß in gedachten Hoſpitälern und Haͤuſern Regiſter halten, welche eigends beſtimmt ſind, dieſe Erklaͤ⸗ rungen und dieſe Erkundigungen aufzunehmen.

Der Beamte des buͤrgerlichen Standes ſoll eine Ausfer⸗ tigung der Sterbe⸗Urkunde dem Beamten von dem letztern Domizilium der verſtorbenen Perſon zuſchicken, und dieſer Letztere ſoll ſie auf die Regiſter uͤbertragen

81. Wenn Zeichen oder Spuren eines gewaltſamen Todes oder andere Umſtände vorhanden ſindwelche denſelben vermuthen laſſen, ſo darf die Beerdigung nicht vorgenommen werden, bis ein Polizei⸗Beamter unter Beiſtand eines Doktors der Arznei⸗ oder Wundarzneikunde uͤber den Zuſtand des Leichnams und die dahin Bezug habenden Umſtände, ſo wie uber die Erkundigungen, welche er ſich uͤber die Vornamen, den Namen, das Alter, Gewerb, den Geburtvort und das Domizilium der verſtor⸗

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