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Das Napoleonsche Gesetzbuch : Nebst den Zusatz-Gesetzen, einer Uebersicht der Entfernungen aller Haupt-Orte der Departemente von Paris, und einem vollständigen Register / aus dem Französischen übersetzt von J.P. Ackermann
Entstehung
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Beamten des burgerlichen Standes und den Partheien vata⸗ phirten Vollmachten und andere Akten in gedachter Gericht⸗ ſchreiberei hinterlegt werden.

45. Jedermann kann ſich von den Inhabern der Regiſter des buͤrgerlichen Standes Auszuͤge aus denſelben ertheilen laſſen. Dieſe Auszuͤge, wenn ſie mit den Regiſtern gleich⸗ foͤrmig, und von dem Preſidenten des Tribunals erſter In⸗ ſtanz, oder von dem deſſen Stelle vertretenden Richter ge⸗ richtlich beſcheinigt Gegalisss) ſind, ſollen beglaubigt ſein, bis man ſie vor Gericht als vevfaͤlſcht angreift.

46. Wenn keine Regiſter vor Handen geweſen, oder, wenn ſte ſollten verlohren gegangen ſein, ſo ſoll man Beweiſe an⸗ nehmen, die man entweder durch urkunden oder durch Zeu⸗ gen fuͤhren kann; und in dieſen Fällen können die Heurathen, Geburten und Sterbfaͤlle ſowohl durch die von den verſtorbenen Aeltern herruͤhrenden Regiſter und andere Schriften als auch durch Zeugen beurkundet werden.

47. Jede in dem Auslande uͤber den buͤrgerlichen Stand eines Franzoſen oder Auslaͤnders, aufgeſetzte Urkunde, wenn ſie auders mit den in dieſem Lande eingefuͤhrten Formen niedergeſchrieben worden, ſoll beglaubt ſein.

48. Jede urkunde uͤber den buͤrgerlichen Standt der Fran⸗ zoſen, die in dem Auslande niedergeſchrieben worden, ſoll rechts⸗ gultig ſein, wenn ſie entweder von diplomatiſchen Agenten oder von den Konſuln nach der Vorſchriſt der franzoſiſchen Ge⸗ ſetze aufgenommen worden iſt.

g9. In allen Fällen, wo von einer Urkunde, welche auf den puͤrgerlichen Stand Bezug hat, auf dem Rande einer bereits eingeſchriebenen urkunde Meldung geſchehen muß, ſoll dieſelbe auf Anſuchen der intereſſirten Partheien durch den Beamten des burgerlichen Standes entweder auf den Regiſtern des lau⸗ fenden Jabres, oder auf jenen, welche in dem Archiv der Gemeinde hinterlegt ſind; von dem Gerichtsſchreiber des Tri⸗ punals erſter Inſtanz aber auf jenen, welche auf der Gericht⸗ ſchreiberei hinterleat ſind, geſchehen. Zu dieſem Ende ſoll der Beamte des burgerlichen Standes dem kaiſerlichen Prokurator bei gedachtem Tribunal innerhalb drei Tagen davon Kennt⸗ niß geben; und dieſer ſoll Sorge tragen, daß dieſe Meldung auf beiden Regitern gleichfoͤrmiger Weiſe geſchebe.

so. Jede uebertretung der vorhergehenden Artikeln von Seſten der daſelbſt benennten Beamten ſoll vor dem