Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1811)
Entstehung
Seite
63
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63 de remettre au subrogé tuteur des états de sltuation de sa gestion, aux époques que le conseil de famille auroit jugé a propos de Rxer, sans néanmoins que le tuteur puisse etre astreint à en fournir plus d'un chaque

année.

Ces 6tats de situation séront rédigés et reunis, sans frais, sur papier non timbré,

et sans aucune formalité de justice*.

Es gibt, wie es ſcheint, für den controllirenden Vormund nur ein Weg, ſeinen Collegen vor geen⸗ digter Vormundſchaft zu einer Rechnungsablage zu nöthigen. Er muß auf ſeine Abſetzung antragen. Hat er ſie erlangt, ſo verſteht ſich die Rechnungsſtel⸗ lung von ſelbſt. Der controllirende Vormund muß folglich erſt die Beſtrafung des Hauptvormundes er⸗ würken, und kann erſt hernach beweiſen, daß er die Strafe verdient hatte. Dies iſt allerdings ein großer Mißſtand.

ad 3) Die römiſche actio tutelae subsidiaria con-

tra magistratum empfiehlt ſich durch eine ſchim⸗ mernde Auſſenſeite. Sie ſetzt den in Verantwortlich⸗

*) Die für das Grosherzogthum Baden abgefaßte officielle ueberſetzung des Code Napolson ſubſtituirt den états de si- tuntion, das Wort Rechnungen. Ein officieller Ueber⸗ ſetzer ſollte doch billig entweder die Sprache ſeines Originalt beherrſchen, oder wenigſtens eine Modification des CTertes für keine Ueberſetzung deſſelben ausgeben.