Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1811)
Entstehung
Seite
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27.

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lich, als niemand im Wege des richterlichen Verfah⸗ rens eine Abänderung verlangt.

Zwar übt der Bevollmächtigte des Kaiſers eine polizeimäßige Aufſicht über die Geburts⸗ Heiraths⸗ und Sterbregiſter, ſo wie ſie in die Regiſtratur des Tribunals erſter Inſtanz abgegeben werden, aus. Er unterſucht ihren Zuſtand, er rügt die von den Be⸗ urkundern des bürgerlichen Rechtszuſtandes began— genen Fehler. Er dringt auf die Beſtrafung der Uebertreter, allein demungeachtet bleiben die näm⸗ lichen Fehler ſtehen; es wird von Amtswegen keine Abänderung vorgenommen; man wartet das gericht⸗ liche Geſuch der intereſſirten Theile ab.

Thibaudeau drückt ſich bei der Einführungsrede des Geſetzes hierüber auf folgende Art aus:

„Le commissaire du gouvernement près le Tri- „bunal de première instance vérifie I'état des re- „gistres lorsqu'ils sont déposes au grekfe; il en „dresse procès-verbal sommaire; il dénonce les „délits, et requiert la condamnation aux amendes. „Cette verification ne lui donne pas le droit, ni „au tribunal, de rien changer d'office à l'état „des registres; ils doivent demeurer avec leurs „omissions, leurs erreurs ou leurs imperfec- „tions: il seroit du plus grand danger que méme,

„sous le prẽtexte de régulariser, de corriger an

„de perfectioner, aucune autoritè pũt porter la

„main sur les registres. Lallegation d'un vice

„dans un acte est un fait à prouverz i peut étre