Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1811)
Entstehung
Seite
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wird in das dazu geeignete Regiſter eingetragen. Ein Auszug aus derſelben wird binnen zehn Tagen an den bürgerlichen Rechtszuſtand beurkundenden Beam ten des letzten Wohnorts des Verſtorbenen eingeſen⸗ det(96).

Bei Sterbfällen in Feld⸗ oder ſtehenden Mili⸗ tairſpitälern wird die Sterburkunde durch den Di⸗ rector des Spitals aufgeſetzt. Sie wird an den Quartiermeiſter des Corps oder an den Muſterungs inſpector der Armee oder des Armeecorps, zu welchem der Verſtorbene gehörte, eingeſendet. Dieſe Offi⸗ eiere ſenden ſogleich die Ausfertigung der Urkunde an den den bürgerlichen Rechtszuſtand beurkundenden Beamten des letzten Wohnorts des Verſtorbenen(97). 6) Dieſer Beamte muß ſogleich jede ihm von der Armee zugefertigte Beurkundung des bürgerlichen Rechtszuſtandes in die dazu geeigneten Regiſter ein⸗ tragen.

ad V) Vorſchriften über die Rectifica⸗ tionen, der Geburten, Heirathen und Sterbfälle beurkundenden Regiſter.

So wie eine Urkunde über eine Gebnrt, Hei⸗ rath oder über einen Sterbfall aufgenommen iſt, er⸗ werben alle dabei intereſſirte Perſonen aus der Ur kunde ſelbſt ein jus quaesitum. Dieſes jus quaesi- tum ſteht unter dem Schutze der Juſtitz. Selbſt der irrige Inhalt der Urkunde iſt ſo lange unabänber⸗