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einigung die Quelle der vom Staat ihm beyge⸗ legten väterlichen und elterlichen Rechte.
Der Eid— unentbehrlich in geſellſchaft⸗ lichen Verhältniſſen— das Glied der Verei⸗ nigung zwiſchen der ſinnlichen uud überſinnli⸗ chen Welt— erbielt ſeine bürgerliche Glaub⸗ würdigkeit und Wirkſamkeit, durch die Weibe der poſitiven Religion.
Die franzöſiſche Civilgeſezgebung verweiſt die Herrſchaft der Kirche in das unſichtbare Ge⸗ biet der Meinungen und Gefühle zurük. Sie entzieht ihr jeden Einfluß auf die Gültigkeit und Würkſamkeit bürgerlicher Handlungen; ſie ſä⸗ kulariſirt— wenn ich mich dieſes Ausdruks be⸗ dienen darf— die Geburt, die Ehe und den Eid.
Die Folgen dieſer Säkulariſation ſind un⸗ berechenbar wichtig.
Die Beurkundungen der Kirche beweiſen nach dem franzöſiſchen Civilgeſez die Geburt, den Familienzuſammenhang und die daraus reſulti— rende jura status nicht mehr und in der Regel viel weniger als jede Privatnotiz.
Die kirchliche Trauung erzeugt die Ehe, als eine vom Staat anerkante Vereinigung, nicht. Die Beurkundung dieſer Trauung, iſt wegen der Ir— relevanz des Beurkundeten ſelbſt ohne Wirkung.


