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Bemerkungen über den Codex Napoleon in Rücksicht auf dessen Einführung in den Staaten des Rheinbundes / von C.U.D. Freiherrn von Eggers, Oberprocüreur der Herzogthümer Schleswig und Holstein, Ritter vom Dannebrog
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denheit nicht in Betracht kommen darf, ſo waͤre freilich fuͤr die Deutſche Geſchzgebung ſehr viel gewonnen. Man erhielte dann ein all⸗ gemeines Deutſches Geſetzbuch, deſſen Vorſchrif⸗ ten befolgt wuͤrden, wo nicht die Landesgeſetze ein anderes geböten. Das Werk wuͤrde ganz in dem Sinn des Codex Napoleon ſeyn; aber es waͤre angemeſſener fuͤt Deutſchland, weil man dabei Ruͤckſicht genommen haͤtte auf eigenthuͤm⸗ liche Deutſche Verfaſſungen und Sitten. Die Rheiniſchen Bundesſtaaten haͤtten ihre Autonomie ausgeubt durch Theilnahme an der gemeinſchaft⸗ lichen Ausarbeitung. Man koͤnnte hoffen, ſie wuͤrden das Werk vollenden durch die Errich⸗ tung eines oberſten Gerichtshofes, der wenigſtens fuͤr die kleineren Staaten dringendes Beduͤrfniß iſt. Dieſen Staaten iſt es durchaus unmöglich, ein eigenes Gericht der Art zu unter⸗ halten, und die Einholung der Urtheile von frem⸗ den Spruchkollegien iſt immer nur ein aͤrmlicher Nothbehelf.