Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
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noch Bruͤder, noch Schweſtern, noch Deszendenten von ihnen zuruͤckgelaſſen hat, ſo wird die Erbſchaft zur Hälfte unter die Aszendenten der väterlichen und (zur Haͤlfte) unter die Aszendenten der mütterlichen Linie vertheilt.

Der Aszendent, welcher ſich im naͤchſten Grade befindet, erhaͤlt die ſeiner Linie anklebende Hälfte mit Ausſchluß aller andern.

Die Aszendenten in demſelben Grade erben Kopf⸗ weiſe.

Art. XXXVII.

Die Aszendenten erben, mit Ausſchluß aller an⸗ dern, die Dinge, welche ſie ihren ohne Nachkom⸗ menſchaft verſtorbenen Kindern oder Deszendenten geſchenkt haben, wenn die geſchenkten Dinge ſich in Natur in der Erbſchaft wiederfinden.

Wenn dieſe Gegenſtaͤnde veraͤuſſert worden ſind, ſo erhalten die Aszendenten den Kaufſchilling, der noch(allenfalls) darauf geſchuldet würde. Sie er⸗

Anmerkungen.

Zum Art. 36. Die folgenden Verfügungen des Ge⸗ ſetzbuchs ſind die nothwendigen Folgerungen des anf⸗ geſtellten Spſtems, und beduͤrfen keiner Erlaͤuterung. Wir werden uns daher darauf beſchränken, bloß ei⸗ nige Abweichungen von dem geſchriebenen Rechte zu eroͤrtern, welche, das naͤmliche Syſtem erzeugt hat.