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ſo geſchieht die Unterabtheilung in jedem Zweig eben⸗ falls ſtammweiſe, und die Glieder deſſelben Zweigs theilen untereinander, auf den Kopf.
Art. XXXIV.
Man repräſentirt keine lebende Perſonen, ſon⸗
Anmerkungen.
wurden. Dieſe Prärogative wurden von Juſti⸗ nian zuerſt zu Gunſten der Geſchwiſter und nach⸗ her ſelbſt zu Gunſten von Nichten und Neffen, wel⸗ che mit dem Verſtorbenen durch das doppelte Band verknuͤpft waren, eingefuͤhrt. Die Herkommen wa⸗ ren in dieſer Hinſicht eben ſo wie uͤber das Repra⸗ ſentationsRecht aͤuſſerſt verſchieden. Einige lieſſen das Privilegium zu, die einen nach dem römiſchen Recht, die andern in engern, die andern in noch wei⸗ tern Graden, die einen nur fuͤr einige Guͤter; andre ſchloſſen es ganz aus; noch andere beobach⸗ ten das Stillſchweigen in dieſer Hinſicht. Alle dieſe Verſchiedenheiten ſind verſchwunden; die nur von der Mutter oder nur von dem Pater Verwandte werden durch die vollbuͤrtigen nicht ausgeſchloſſen, aber ſie werden blos in ihrer Linie Antheil nehmen; die vollbuͤrtigen in den beiden Linien; ſo wird der Verwandte von Seiten des Vaters ſeinen Antheil in der, dem väterlichen Zweig zugewieſenen, Hälfte beziehen; der Verwandte von Seiten der Mutter den ſeinigen in der dem muͤtterlichen Zweig zuge⸗ wieſenen Halfte; der Verwandte von beiden Seiten den ſeinigen in beiden Hälften.
Zum Art. 34. Man kann keinen Lebenden ſondern blos ſolche Perſonen, welche natürlich oder Civil Todt ſind, repraͤſentiren. Schon Doumoulin hat dieſen Grundſatz aufgeſtellt: rursus nola quod representatio nunquam est de persana vivente. sed tantnm de pa⸗ rente montuo naturaliter aut civiliter. Schon die bloſſe PVernunft ſagt, daß man in deſſen Stelle nicht ein⸗ treten kann, der lebend iſt und ſeinen Grad ausfühlt,


