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daß der(oder die) männlichen Geſchlechts zulezt ge⸗ lebt habe, wenn das Alter gleich iſt oder der Un⸗ terſchied, der in demſelben beſteht, ein Jahr nicht uberſteigt.
Wenn ſie vom nämlichen Geſchlechte waren, ſo muß diejenige Vermuthung des Ueberlebens, a prè- somption de survie) welche nach der Ordnung der Ratur die Erbſchaft eröfnet, zugelaſſen werden; es wird demnach vermuthet, daß der jungere den ältern uͤberlebt habe.
Art. XIII.
Das Geſetz regulirt die Ordnung der Erbfolge unter den rechtmaͤſigen Erben; in ihrer Ermangelung gehn die Guͤter auf die natürlichen Kinder, ſodann
Anmerkungen.
Den erſten Rang in dieſer Diskuſſion behalten je⸗ doch immer die Umſtände der That ſelbſt, welche na⸗ turlich mehr gelten muſſen, als Vermuthungen, die blos in ihrer Ermangelung gehört werden. So z. V. ohngeachtet es wahrſcheinlich iſt, daß der ſtärkſte am längſten gelebt habe, ſo muß doch dieſe Vermu⸗ thung, wenn es erwieſen iſt, daß die TodesGefahr zuerſt auf ihn fiel, vor der ſtaͤrkern, die aus die⸗ ſem Umſtand folst, zuruckſtehen.
um Art. 13 u. 14. Der natürliche oder burgerliche Tod eröfnet alſo die Erbſchaft in dem Augenblick wo er wirklich, unwiderruflich eintritt, und zwar zum Vortheil der rechtmäſigen Erben, das heißt der Verwandten, in den Graden, in welchen das Geſetz ſie von Rechtswegen zur Erbfolge beruft. Aus dem⸗


