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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
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der Vormund muß bei NRiederlegung ſeines Amtes Rech⸗ nung ſtellen, 460. Er kann vor Genehmigung ſeiner Rech⸗ nung mit ſeinem Muͤndel keinen guͤltigen Handel ſchließen, 472. Er kann von ihm nichts, ſelbſt durch Teſtament nichts empfangen, 907. Es wird ein Vormund fuͤr die Vollzie⸗ hung einer Schenkung unter Vorbehalt der Wiedererſtat⸗ tung ernennt, 1065 und 1056. S. Vormundſchaftsrech⸗ nung, Samilienrath, Nebenvormund. Die dienſtwil⸗ lige Vormundſchaft iſt jenem erlaubt, der keine Kinder hat zund an Kindesſtatt annehmen will, g61. Ein Gatte kann ohne die Einwilligung ſeines Mitgatten nicht dienſtwilliger Vormund ſein, 362. Die dienſtwillige Vormundſchaft kann nur gegen ein Kind, das weniger als fuͤnfzehn Jahre alt iſt, ſtatt haben; ſie verbindet es zu ernaͤbrenzu erziehen und es in den Stand zu ſetzen, ſich ernaͤhren zu könuen, z6. Der dienſtwillige Vormund kann ſeinen Muͤndel funf Jahre nachher in der Vorherſehung ſeines Abſterbens un Kindesſtatt annehmen, 366. Sonſt kann er es nur bei der Großjaͤhrigkeit des Kindes, 366. Der dienſtwillige Vor⸗ mund, welcher die Verwaltung einiger Guͤter des Mündels hat, muß Rechenſchaft davon ablegen, 370.

Pormundſchaftsrechnung(die) muß bei eintretender Groß⸗

jaͤhrigkeit oder Entlaſſung abgelegt werden, 469. Auf Koͤ⸗ ſten des Minderjaͤhrigen, 471. Jeder Vertrag zwiſchen dem Vormunde und dem großtaͤhrig gewordenen Muͤndel wuͤrde nichtig ſein, wenn dieſe Rechnung nicht wenigſtens zehn Dage vorher wuͤrde abgehoͤrt und geſchloſſen worden ſein, 472.

W

Wachſamkeit. Die Handlungen der Wachſamkeit und Ver⸗ waltung der Guͤter einer Erbſchaft haben den Antritt der⸗ ſelben nicht zur Folge, 779.

Waͤlder(die) ſind nur in ſo ferne beweglich, als ſie abge⸗ hauen ſind, 5ax. Der Mutznießer derſelben iſt verbunden, die Ordnung und die Anweiſung der Holzſchlaͤge zu befol⸗ gen, 590.

Waſſer. Die tiefer liegenden Guͤter muͤßen das von den hoͤ⸗

hern natuͤrlich herabfließende Waſſer aufnehmen, 640. Wer

auf ſeinem Grundſtuͤcke eine Quelle hat, kann ſich derſelben nach ſeinem Gutduͤnken bedienen, wenn der Eigenthuͤmer des niederer liegenden Grundſtuͤckes kein Recht darauf ent⸗

weder durch urkunde oder Verjäͤhrung erbalten hat, 641.

Jener deſſen Sigenthum ein laufendes und nicht als Staats⸗