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laufs der fuͤnf Jahre biß an den gag ſeiner Stellung vor Gericht abgelaufen, hervorgebracht hatte, behalten.
31. Wenn der wegen Nichterſcheinung Verurtheilte in der fuͤnfiaͤhrigen Gnadenfriſt ſtirbt, ohne ſich geſtellt zu haben oder gefangen, oder feſtgeſetzt worden zu ſein, ſo ſoll er ange⸗ ſehen werden, als ſei er in dem vollen Genuße ſeiner Rechte geſtorben. Das Kontumazurtheil iſt von rechtswegen zer⸗ nichtet, unbeſchadet jedoch der Klage der Zivilparthei, welche, aber nur auf dem Zivilwege gegen die Erben des Verurtheil⸗ ten angeſtellt werden kann.
z2. Die Verjaͤhrung der Strafe ſoll den Verurtheilten in keinem Fall in ſeine buͤrgerlichen Rechte fuͤr die Zukunft einſetzen.
33. Die von dem Verurtheilten, waͤhrendem er buͤrgerlich Lodt iſt, erworbenen Guͤter, in deren Beſitz er ſich an dem Tage ſeines buͤrgerlichen Dodtes fand, ſollen vermoͤge des Heimfallrechts(droit de deshérence) der Nazion angehoͤren. Jedoch kann die Regierung zum Vortheil der Wittib, der Rinder oder Verwandten des Verurtheilten verfuͤgen, was die Menſchlichkeit ihr rathen wird.
Zweiter Titel. Von den Uurkunden des buͤrgerlichen Standes.
(Dekretirt den 20ten Ventos 11, verkuͤndigt den 30ten des naͤmlichen Monaths.)
Erſtes Kapitel.
Allgemeine Verfuͤgungen.
34. Die urkunden des buͤrgerlichen Standes ſollen das Jahr, den Tag und die Stunde, in welchen ſie abgefaßt worden, die Vornamen, Namen, das Alter, das Gewerb und den Wohnſitz von allen denen, welche man darin zu benennen hat, andeuten.
35. Die Beamten des burgerlichen Standes ſollen in die urkunden, welche ſie niederſchreiben werden, weder durch Bemerkungen noch durch irgend eine andere Angabe etwas anderes eintragen, als gerade das, was die erſcheinenden Partbeien erklaren muͤſſen.
36. In den Faͤllen, wo die intereſſirten Partheien nicht gehalten ſein werden, perſoͤnlich zu erſcheinen, koͤnnen ſie ſich


