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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
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durch einen heſonders und hinlaͤnglich beglaubten Veboll⸗ maͤchtigten vertreten laſſen.

37. Die in den Urkunden des buͤrgerlichen Standes auftre⸗ tenden Zeugen koͤnnen nur des maͤnnlichen Geſchlechts; ſie muͤſſen ein und zwanzig Jahre alt, und entweder Verwan⸗ den oder andere Perſonen ſein und werden von den intexeſſir⸗ ten Partheien ſebſt gewaͤhlt.

38. Der Beamte des buͤrgerlichen Standes ſoll den erſchei⸗ nenden Partheien oder ihren Bevollmaͤchtigten wie auch den Zeugen die aufgeſetzten Urkunden vorleſen.

In denſelben ſoll von Beobachtung dieſer Formalitaͤt Meldung geſchehen.

39. Dieſe Urkunden ſollen von dem Beamten des buͤrger⸗ lichen Standes, von den erſcheinenden Partheien und den Zeugen unterſchrieben werden; oder es ſoll die urſache, welche die erſcheinenden Partheien und Zeugen zu unterſchreiben hin⸗ dert, angemeldet werden.

4o. Die Urkunden des buͤrgerlichen Standes ſollen in jeder Gemeinde auf eines oder mehreré Regiſter, welche gedoppelt muͤſſen gefuͤhrt werden, eingetragen werden.

4r. Der Preſident des Gerichts erſter Inſtanz oder der ſeine Stelle vertretende Richter ſoll die Regiſter auf dem erſten und letzten Blatte mit der Seitenzahl, und jedes Blatt mit ſeinem Handzuge bezeichnen.

a2. Die Urkunden ſollen unmittelbar hintereinander, ohne einen weiſen Swiſchenraum zu laſſen, auf die Regiſter ein⸗ getragen werden. Die Ausſtreichungen und beigefuͤgten Zuſaͤtze Crenvois) muͤſſen auf die namliche Art, wie die urkunde ſelbſt, bewaͤhrt und unterzeichnet werden. Man darf nichts in Abkuͤrzungen und den Tag der Beurkundung nicht in Ziffern ausdruͤcken.

43. Der Beamte des buͤrgerlichen Standes ſoll am Ende eines jeden Jahrs die Regiſter abſchließen und in dem darauf folgenden Monathe eines der doppelt gefuͤhrten Regiſter in das Archiv der Gemeinde, das andere aber in die Gerichts⸗ ſchreiberei des Gerichtshofes erſter Inſtanz niederlegen.

44. Die Vollmachten und andere ſchriftliche Aufſätze, welche den uUrkunden des buͤrgerlichen Standes beigelegt wer⸗ den muͤſſen, ſollen, nachdem ſie von den Perſonen, welche ſie beizubringen haben, und von den Beamten des buͤrgerlichen Standes paraphirt worden, mit dem einen der doppelt