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Napoleons I., Kaisers der Franzosen, Königs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgesetzbuch : Nach der Französischen Originalausgabe verdeutscht mit einer Einleitung und einigen erklärenden Anmerkungen auch einem vollständigen Sachregister / herausgegeben von D. Christian Daniel Erhard
Entstehung
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ien 18 B. 4r T. Von der Vermoͤgensabſonderung. 29

weäunt. vorgeſchriebenen Foͤrmlichkeiten unterworfen; widrigenfalls

wnt tujn ſteht den Glaubigern frey, gegen Alles, was ſich hierbey

e leun i auf ihr Intereſſe bezieht, einzukommen, und jeder in Folge

ui en aun eines ſolches Urthels unternommenen Auseinanderſetzung zu widerſprechen.

oun, du 6. Jeder Heirathsvertrag zwiſchen Ehegatten, deren

z einer Handel treibt, iſt, innerhalb eines Monats, von

Zeit der Unterzeichnung an gerechnet, den im g72ſten Artik. der buͤrgerlichen Gerichtsordnung bezeichneten Behoͤrden im Auszuge mitzutheilen, damit er, in Gemaͤßheit der in

8 deigu Pout ät

§ demſelben Artikel beſindlichen Verfuͤgung, in die Tabelle ont m eingetragen und ausgeſtellt werde. ns, ou 5 In dieſem Auszuge muß angegeben ſeyn, ob die Ehe⸗ gatten in Gätergemeinſchaft getreten ſind, ob ſie in ge⸗

trat de m theilten Guͤtern leben, oder ob die rechtlichen Verhaͤltniſſe e yn der Mitgift unter ihnen Statt finden. 5 68. Der Notar, der den Heirathscontract aufge⸗,

nommen hat, iſt verbunden, die in dem vorhergehenden ignation i Artikel anbefohlene Mittheilung deſſelben an die Behoͤrden 1 zu beſorgen, und zwar bey Strafe von Einhundert Fran⸗ et esPo 5. mi ſe tragen, und ein ganzes Jahr lang im Audienzſaale des Gerichts lorsquil erſter Inſtanz und des Handelsgerichts, unter welche der Wohnſitz de commen des Ehemannes gehört, ſeibſt wenn letzterer kein Kaufmann iſt, aus⸗

gehangen bleiben. Giebt es an dem Hrte kein Handelsgericht, ſo

domicile i 3 ſol der Anſchlag in dem Hauptſaate des Gemeindehauſes am Wohn⸗

en la chuh oorte des Ehemannes geſchehen. Ein gleicher Auszug ſoll in die dazu e poum iu beſtimmte, in der Kammer der Sachwatter und Notarien(wenn der⸗ les foml gleichen am Orte ſind) befindtiche Tabelle eingetragen werden. Die inz 1 i Frau kann auf Volſtreckung des Urtheis nicht eher dringen, als von dem Tage an, an welchem die nurbeſchriebenen Förmlichkeiten beob⸗ un achtet worden ſind, ohne daß es jedoch nöthig wäre, den Pettauf tces en lm der oberwähnten Jahresfriſt abzuwarten.

Aues dieſes unbeſchadet der Werebnsn des 1445. vregtaphen des bürgerlichen Geſetzbuches.

neient Art. 873. Wenn die in gegenwärtigem Litel beſchriebenen For⸗ om n malitäten beobachtet worden ſind, ſo werden die Gläubiger des Ehe⸗ ick niu⸗ mannes, nach Ablauf der im vorigen Artiket erwähnten Friſt, mit ju einem Widerſpruche gegen das auf Gütertheilung geſprochene Urthet

nicht zugelaſſen.

Art. 374. Wenn die Ehefrau der Gütergemeinheit entſagt, ſo muß ſie dieß bey der Canzelley des Gerichts, bey weichem die Güter⸗ utnin theilungsktage anhängig iſt, erklären.

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