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Napoleons I., Kaisers der Franzosen, Königs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgesetzbuch : Nach der Französischen Originalausgabe verdeutscht mit einer Einleitung und einigen erklärenden Anmerkungen auch einem vollständigen Sachregister / herausgegeben von D. Christian Daniel Erhard
Entstehung
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XXXIII
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Einleitung. xxxI

noch eigne Reglements erſcheinen; wie denn auch uͤber das geſammte Douanen⸗ unb Zollweſen, über die Organiſation der Commerzkammern und aͤhnliche Gegenſtaͤnde bereits beſondere n vorhanden ſind.

2) Das Handelsgeſetzbuch verweiſt an mehrern Orten auf Policeyverordnungen und auf Ver⸗ fuͤgungen der Police correctionnelle, für welche man im Code de Police kuͤnftig die Normen finden wird.

3) Bey der jetzigen Verwirrung im Seehan⸗ del, bey der Zerruttung aller Verfaſſung, bey der Ver⸗ leugnung aller Grundſaͤtze des Seerechts und der Frey⸗ heit der Meere ließ ſich an keinen praktiſch ausfuͤhrba⸗ ren code maritime denken. Wir haben ihn aber gewiß von dem nie unthaͤtig ruhenden Geiſte Napolleons, gleich nach dem allgemeinen Frieden, zu erwarten. Bis dahin gelten in Frankreich die aufs Voölkerſeerecht Bezug habenden und damit zuſammenhaͤngenden Anordnungen der alten ordonnance maritime und einige neue Modi⸗ ficationen derſelben.

4) Mehrere Materien ſind bereits in Napoleons Civilgeſetzbuche und der buͤrgerlichen Gerichts⸗ ordnung(code de procédure) abgehandelt. In letzterer iſt, unter andern, der ganze ſummariſche Proceß, wie er in den Handelsgerichten(S. 34. 4. B.) Statt finden ſoll, vorgeſchrieben. Ueber noch andere Materien wird der zu erwartende code criminel entſcheiden.

5) Es iſt bekannt, daß, nach dem vierten Arti⸗ tel des Napolevniſchen eachs, dem richter⸗

VandetGeſetzbuch. 1