Einleitung.
ſcheint.. Die Competenz der Handelsgerichte in An⸗ ſehung der Sachen und Perſonen iſt Art. 18.) ſehr genau beſtimmt, wobey zugleich lobenswerth iſt, daß bey geringfuͤgigen Gegenſtaͤnden(Art. 25.) keine Ap⸗ pellation Statt findet.
Die ſchleunige Juſtizpflege, die vermoͤge des in Handelsſachen vorgeſchriebenen ſummariſchen Verfah⸗ rens Statt finden ſoll, kann, wenn ſie zugleich unpar⸗ theyiſch und genau verwaltet wird, dem Credit der Fran⸗ zoͤſiſchen Handlung nicht anders, als vortheilhaft ſeyn.
Keinem Sachkenner kann entgehen, daß, bey allen
anerkannten und groͤßtentheils ſchon praktiſch bewaͤhrten Vorzuͤgen dieſer Verordnungen, dennoch ſo manche Ge⸗ genſtaͤnde, welche das Handelsrecht betreffen, in dieſem Handelscoder nicht entſchieden ſind.
Allein, man erwaͤge hierbey Folgendes:
1) Es ſollten hier nur die einfachſten Rechts⸗ maximen, als bleibende Grundlagen des Handels⸗ rechts aufgeſtellt werden; dagegen aber alle zufaͤllige, der Abaͤnderung und dem Wechſel der Verhaͤltniſſe unterwor⸗ ſene Anordnungen der Regierung beſonders erſcheinen. So werden z. B. uͤber den Handel mit Staatspapieren(rt. 30. 1. B.), uͤber die Loskau⸗ fung der Gefangenen(Art. 80. 2. B.), uͤber die Ge⸗ buͤhren der Agenten des Creditweſens(Art. 48. 3. B.), uͤber die Zahl der Handelsgerichte,
die Orte, wo jedes ſeinen Sitz haben ſoll, und die Zahl der Richter in jedem derſelben Art. 1. 2. 3. IV.) u. ſ. w.
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