. Einleitung. xxR
bſun Kinder geſpart ſeyo. Und waren denn vielleicht die uüm Summen, welche Kaufmannsfrauen beym Concurs ihrer beli Ehemaͤnner aus der Maſſe wegnahmen, nicht auch Geld, hofn das dem Handel entzogen wurde? Oder waͤre der befe⸗ nEot ſtigte gute Glaube nicht ein hoͤherer Gewinn fuͤr m Tit den wahren Handel,(ich rede nicht von der wucherlichen ve⸗ Kleinkraͤmerey, die den Namen des Handels uſurpirt), dos, als einige von Kaufleuten erheirathete Mitgiften? itrunt Das vierte Buch von der Handelsgerichts⸗ ut iln barkeit und dem Handelsproceſſe zeigt uns, daß jurick⸗ in Frankreich alle Handelsſachen auch von Handelsge⸗ richten, und, unter Vorbehalt der Appellation, lediglich d von ihnen entſchieden werden ſollen. Dies ſollte in allen bunh handelnden Staaten nachgeahmt werden. Nur der bes Kaufmann ſelbſt oder der Rechtsgelehrte, der die Hand⸗ de he⸗ lung genau und aus eigner Anſicht kennt, kann in vit Handelsſachen mit Einſicht und Erfolg entſcheiden. Dennoch ſehen wir die Inſtruction wichtiger und ver⸗ ſ, d wickelter Handelsproceſſe und kaufmaͤnniſcher Concurſe ihh nicht ſelten in den Haͤnden der unerfahrenſten Stadt⸗ Lun ſchreiber, Gerichtshalter und Amtleute! Nicht in einer itd c einzelnen Handelsſtadt: im ganzen Staate ſollten ord⸗ Handelsſachen blos vor eignen Handelsgerichten erörtert gkeit und entſchieden werden. hubn Der Furcht, daß i in den Handelsgerichten ſi en⸗ nos den Kaufleute nicht Rechtserfahrung genug haben möch⸗ dnit ten, wird dadurch vorgebeugt, daß der Präſident allemal unſt bereits ein richterliches Amt bekleidet haben muß. nin, G.§. 4. B.)(Wiewohl ich nicht lengnen kann, daß ihre der haͤufige Wechſel der Richter(. 9.) mir bebenklich


