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Einleitung. RRv
und unerweislichen Foderungen der Vortheil der Theil⸗ nahme am Accordsquantum zugeſtanden werde.
Daß bey der Abſtimmung uͤber den Accord(§. 83. III,) zugleich die Zahl und die Staͤrke der Fode⸗ rungen entſcheidet, iſt meiſterhaft, und beugt zugleich und auf einmal dem unbilligen Uebergewichte einiger we⸗ nigen und der ungerechten Entſcheidung durch die bloße Mehrzahl vieler, oft ganz unbedeutender Glaͤubiger, vor.
Menſchlich und mild iſt die Verordnung, daß dem Glaͤubiger und den Seinigen ihre unentbehrlichen Effecten
Urt. 93. III,) ausgeliefert und nach mißlungenem Ver⸗
ſuche des Vergleichs(Art. 94. III,) dem des Bankerotts nicht verdaͤchtigen Falliten der nothdürftige Lebensunter⸗ halt aus der Maſſe gereicht werden ſoll.
Nach vergeblich verſuchter Guͤte bilden nun die Glaͤubiger eine wahre Gemeinheit, die von den von
ihnen erwaͤhlten Definitiv⸗Syndicen(Curatoren) repraͤ⸗
ſentirt wird. Dieß macht nun alle an ſie zu erlaſſende umlaͤufe, wie ſie bey uns, zum unglaublichen Ver⸗ ſchleif der Sachen, gewoͤhnlich ſind, uberfluͤſſig, und giebt der Verwaltung und Repartition der Maſſe Einheit und Unpartheylichkeit. Auch das iſt vorzuͤglich, daß die Glaͤubiger und ihre Bevollmaͤchtigten erforderlichen Falls perſönlich zuſammenkommen. Denn, wie viel leichter kann man ſich muͤndlich, als durch einzelne ſchriftliche Abſtimmungen, verſtaͤndigen!
Was die Diſtributionen anlangt: ſo die auf das bewegliche Vermoͤgen perſonlich privi⸗ legirten Glaͤubiger, wenn ihre Foderungen liquid ſind, gar nicht aufden Ausgang des Creditweſens


