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Napoleons I., Kaisers der Franzosen, Königs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgesetzbuch : Nach der Französischen Originalausgabe verdeutscht mit einer Einleitung und einigen erklärenden Anmerkungen auch einem vollständigen Sachregister / herausgegeben von D. Christian Daniel Erhard
Entstehung
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XXVI
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XRVI Einleitung.

zu warten, ſondern ſie werden von den erſten einge⸗ gangenen Geldern befriedigt. GQrt. 97. III) Inhaber von Fauſtpfändern werden gar nicht zum Cre⸗ ditweſen gezogen. Man loͤßt die Pfaͤnder, zum Beſten der Maſſe, ein. Hat der Glaͤubiger das Pfand verkauft, Ob er dieß ohne alle Bobachtung rechtlicher Formen fuͤr ſich allein thun duͤrfe? iſt nicht geſagt): ſo bezahlt er das, was uͤber den Betrag der Schuld daraus geloͤßt worden iſt, an die Maſſe.

Durch die Abſonderung der hypothekariſchen von der chirographariſchen Maſſe iſt das Befriedigungs⸗ und Diſtributionsgeſchaͤft ſehr erleichtert. Von den Kaufgeldern der Grundſtücke wird der hypothekariſche Glaͤubiger gleich befriedigt und nur der Ueberſchuß zur chirographariſchen Maſſe gegeben. Erlangt er ſeine Befriedigung nicht vollig von den Kaufgeldern: ſo wird er wegen des Ueberſchuſſes, wie bey uns, unter die chi⸗ rographariſchen Glaͤubiger locirt, und kommt, verhaͤlt⸗ nißmaͤßig, nebſt dieſen, zur Perception. Kommt es aber zu Diſtributionen der chirographariſchen Maſſe noch vor Verkauf der Immobilien: ſo concurriren die hypotheka⸗ riſchen Glaͤubiger, nach Verhaͤltniß ihrer Foderungen, mit bey dieſen Diſtributionen, und die hypothekari⸗ ſche Maſſe, die aus dem nachherigen Verkaufe der Immobilien erwaͤchſt, erſtattet das, was die hypotheka⸗ riſchen Glaͤnbiger abſchlaͤglich erhielten, an die Mo⸗ biliarmaſſe. So wird der hypothekariſche Glaͤnbiger aufs ſchnellſte befriedigt, und braucht auf die Entſchei⸗ dung der Locationsanſpruͤche der gemeinen Glaͤnbiger nicht zu warten. Dieß, und daß uͤberhaupt die

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