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Einleitung. xxrI
ve rfahrens aus. Wie muſterhaft erſcheint dabey die
Abſonderung der vom Gerichtscommiſſar liquid be⸗ fundenen Foderungen, von denen, uͤber die ein eigent⸗
liches gerichtliches Verfahren Statt findet und die nun an das Handelsgericht verwieſen werden!
Bey der Vorladung der Glaͤubiger ſind die
weitſchichtigen, koſtbaren und in der Regel ganz un⸗
nuͤtzen Edictalcitationen vermieden. Beym Kauf⸗ manne ergiebt ſich ſehr bald aus ſeinen Buͤchern, mit
wem er in Verbindung ſtehe. Aufrufung der bekannten
Glaͤubiger durch Zuſchriften des Commiſſars, der unbe⸗ kannten durch Zeitungsblaͤtter iſt beſonders deshalb hin⸗ reichend, weil, ſobald man nur in Anſehung der bekann⸗ ten und erſchienenen Glaͤubiger weiß, mit wem man zu thun habe, eine nochmalige Vorladung erfolgt, ohne daß jedoch in der Zwiſchenzeit, wie bey uns, die Eroͤrterung der Foderungen der bekannten Glaͤu⸗ biger, bis nach einer langweiligen und gewöhnlich frucht⸗ loſen Edictalladung, Monate lang aufgehalten wird. Nach Maßgabe der Franzöſiſchen Civilgerichtsordnung Art. 73. wird, nach Verhaͤltniß der Entlegenheit der Laͤnder, auch die Friſt verlaͤngert. Uebrigens wird wohl jeder, der
mit Franzöſiſchen Handelshaͤuſern zu thun hat, ſich die
öffentlichen Blaͤtter, in die, nach Maßgabe der Civilge⸗ richtsordnung, die Ladung eingeruckt werden ſoll, halten; auch, ſobald er die dießfalls beſiehende Einrichtung weiß, an dergleichen Handelsorten ſeine Commiſſionairs haben und zu Ertheilung der nöthigen Nachrichten inſtruiren.
Die Rechtsregel: iura vigilantibus sunt scripta, ſoll
denn doch, auch bey der aͤngſtlichſten Furſorge fuͤr die
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