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Napoleons I., Kaisers der Franzosen, Königs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgesetzbuch : Nach der Französischen Originalausgabe verdeutscht mit einer Einleitung und einigen erklärenden Anmerkungen auch einem vollständigen Sachregister / herausgegeben von D. Christian Daniel Erhard
Entstehung
Seite
XVII
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Einleitung. xvII

maͤnniſcher Unternehmungen, befreyt die unſchuldigen zihſl Miteigenthuͤmer vom Riſico fuͤr fremde Verbindlichkeiten, ile und dient dem Glaubiger zur Warnung, ſeine Sicher⸗ ſn heit nicht erſt im letzten entſcheidenden Angenblicke(viel⸗ ie⸗ leicht zur Erpreſſung wucherlicher Vortheile) zu ſuchen. niß Die Verantwortlichkeit des Capitains iſt ſehr erweitert; dem Schiffsvolle hingegen ſind(Art. S 63.) Vortheile zugeſtanden. ze Ueber den Fall, wenn der Capitain, zur Be⸗ i ſü ſtreitung der Beduͤrfniſſe des Schiffs, Waaren 4 von der Ladung verkauft hat, das Schiff aber ſodann

verloren gegangen iſt, hatte die Ordonnanz nichts ent⸗ nden ſchieden. Die Meinungen der Rechtsgelehrten waren

hierin getheilt. Einige nahmen hier den Fall eines Won erzwungenen Bodmerey⸗Darlehns an, und erklaͤrten dieſe . Waaren fuͤr verloren, ſo daß alſo der Eigenthuͤmer nichts dafuͤr fodern könne: andere betrachteten ſie als aM geborgen, weil vor dem untergange des itn Schiffs, uͤber ſie, als ein Anlehn, zum Beſten des g Schiffs und der Ladung, verfuͤgt ſey; und, auch ſi6 beym Untergange des Schiffs, nicht immer mit Gewiß⸗ fein heit geſagt werden könne, es wuͤrde unmöglich ge⸗ tatt weſen ſeyn, ſie zu bergen; wozu kommt, daß der ſhez Eigenthuͤmer, wenn ihm der Capitain keinen Erſatz lei⸗ benden ſtete, auch ſogar um den dießfallſigen Regreß an die Ver⸗ tg be ſicherer kommen wuͤrde, weil ja zur Zeit des Schiffbruchs juß der verſicherte Gegenſtand nicht mehr am Bord war. Die zweyte, als die richtigere Meinung, 1 iſt der geſetzlichen(Art. 106) zum Grunde gelegt. Handeis Geſeßbuch.