Einleitung.—
izn. Theilnahme am Betrug, zu Schulden kommen ließe, nicht
ann. verantwortlich machen könne. Er bleibt es in dieſem , d Falle allerdings; aber wohl zu merken, nur wenn man on fi ihn deſſen durch gehorige Beweismittel uͤberfuͤhren kann. iriche Die ſogenannten billets à ordre ſind(Art. 187. I.) s ſh den traſſirten Wechſeln, in Anſehung ihrer Wirkungen, vollig gleichgeſetzt, und die Abweichungen derſelben ſind Beng blos auf den Unterſchied beſchraͤnkt, daß jene auf einen der de andern gezogen ſind, dieſe auf den Ausſteller ſelbſt lau⸗ bi ten.*) Auch in Anſehung der Verjaͤhrung ſind ſie entheil nunmehr im neuen Handelsgeſetzbuche(Art. 189.) der richtn Tratte gleichgeſetzt, da ſie vorher in Frankreich der ge⸗ ſiunt wöhnlichen Verjaͤhrung unterworfen waren. Im uebri⸗ un gen iſt man mit Recht vom Begriffe des eigentlichen nh und urſpruͤnglichen Wechſelbriefes, naͤmlich der un bi Tratte,(als welche eigentlich fuͤr das Handelsrecht in nürde dieſer Hinſicht der erſte und vorzuͤglichſte Gegenſtand iſth, wnn ausgegangen, welches ſo manche deutſche Geſetzgeber und ubn Schriftſteller, zum Nachtheile der Beſtimmtheit, unter⸗ hn laſſen haben. Der eigne Wechſel iſt blos eine von den Et urſprunglichen Wechſelbriefen abgeleitete Afterart derſel⸗ gnn ben, und muß alſo beym Wechſelrechte nicht als Haupt⸗ wir— Ich habe daher keinen Augenblick Bedenken getragen de billet à ordre durch; eigner Wechſel zu überſetzen,
wie auch Herr Nemnich in ſeinem Comtoirlexicon S.
ſi 173. unter: billet gethan hat. Der Ausdruck: Han⸗ ochn delsbillet begreift mehr, als die billers à ordre, da wr er auch zugleich die bloſen Handelsobligationen(imples
Promesses) und andre, zwar von Kaufleuten ausge⸗ icht, ſtelte, aber doch nicht in Umlauf kommende Scheine ſcn begreift, z. B. ſolche, wo die Zeit der Zahlung nicht
beſtimmt ausgedruͤckt iſt n. ſ. w. gn ſt 69 d ſ.


