* Einleitung.
ſeines Geſchaͤfts hat, und verband damit eine S und eine Handelsgerichtsordnung.
Was den Inhalt dieſes Geſetzbuchs im Allgemeinen betrifft, ſo wiſſe man vor allen Dingen, daß der Geſetz⸗ geber von den Anordnungen der alten ordonnance du commerce und der ordonnance de la marine ſich nur in wenigen Puncten entfernt, und uͤberhaupt, beſonders im Seerechte, von den allgemein angenommenen Grund⸗ ſätzen der Europaͤiſchen Handelsſtaaten wenig abgewichen iſt, welches um ſo leichter geſchehen konnte, da die Ver⸗ faſſer der ordonnance maritime bereits mit vieler Weis⸗ heit das consolato del mare, dieſes ehrwuͤrdige
Denkmal des Mittelalters, die jugements d'Ole-
ron, den Guidon de la mer, das Wisbyer Waaterrecht oder Waſſer⸗und Seerechtbuch, die Bruͤſſeler, Amſterdammer, Antwerpner und Lübiſchen Seerechte, ſo wie auch wahrſcheinlich die an⸗ dern Hanſeatiſchen Schiffsordnungen, benutzt hatten, eingedenk des weiſen Grundſatzes, daß die Geſetze die beſten ſind, die mit der Natur der Geſchaͤfte ſelbſt am meiſten uͤbereinſtimmen, weil ſie mit der genaueſten Kenntniß und der reifſten Pruͤfung der Verhaͤltniſſe des buͤrgerlichen Lebens abgefaßt ſind.
Folgendes ſind die hauptſaͤchlichſten Neuerun⸗ gen, auf welche ich aufmerkſam machen zu muͤſſen glaube:
Im erſten Buche iſt in dieſer Hinſicht vorzuͤglich die Vorſchrift merkwuͤrdig, daß, nach Art. Z. u. ff. der Kaufmann nothwendig alle ſeine Ausgaben, Einnahmen und uͤbernommenen Verpflichtungen, ſeine Wirthſchafts⸗ ausgaben, das Einbringen ſeiner Frau, die ihm zuge⸗


