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an die Spitze der„ wirkte Er dieſen Ab⸗ ſichten gemaͤß.
Schon ſeit dem 9ten Germinal des neunten Jahres hatte man eine Commiſſion zu Fertigung eines Handels⸗ codex niedergeſetzt. Das Jahr darauf uͤberreichten die Mitglieder dieſer Commiſſion die Herren Vignon, Bourſier, Legras, Vital⸗Rour, Coulomb
und Morgues der Regierung einen Geſetzplan.
Auf Befehl des Kaiſers ward nun dieſer Plan an die Commerzkammern/ Handelsgerichte und Appella⸗ tionsgerichtshoͤfe geſendet. Alle dieſe Collegien ſchickten ihre Bemerkungen daruͤber ein, und dieſe ſind bey der Bearbeitung des Entwurfs zum Handelsgeſetzbuche be⸗ nutzt worden. Während der Abweſenheit des Kaiſers im letzten deutſch⸗polniſchen Kriege wurde dieſer Ent⸗ wurf im Staatsrathe Punct fuͤr Punct durchgegangen, und der unermuͤdete Monarch wirkte ſelbſt aus der Ferne auf die Befoͤrderung dieſes Geſchafts.
Ein Beweis, wie ſehr der Kaiſer von der Noth⸗ wendigkeit der ſchleunigen Vollendung dieſes Werks durch⸗ drungen geweſen ſey⸗ iſt, daß Er gleich den Tag nach ſeiner Ruͤckkehr in die Hauptſtadt den Geſetz⸗ entwurf nochmals in ſeiner Gegenwart durchgehen und pruͤfen ließ. Man trennte bey dieſer Gelegenheit das dritte und vierte Buch, die Anfangs in eins zuſammen geſchmolzen waren; man ſonderte alle in den alten Or⸗
donnanzen enthaltenen, jedoch fuͤr das Handelsprivat⸗
recht nicht geeigneten Verordnungen ab; beſchraͤnkte den Inhalt des Handelsgeſetzbuchs auf die Privatrechte und
Verbindlichteiten des Kaufmannes, die er in Anſehung


