Einleitung. vrr
das Handelsrecht in Frankreich auf feſte Gtundſite zu⸗ ruͤckzufuͤhren.
ſr„Jedermann,“ ſagen ſie,„ward Kaufmann, jedes gleich l.„Haus ein Waarenmagazin, jedes auf die Gaſſe heraus⸗ blu„gehende Erdgeſtock ein Kramladen. In Hoffnung auf wmn„reichen Gewinn, nicht ſelten auf Credit, wurden dieſe ub de„Laͤden blendend decprirt; aber bald, auf Veranlaſſung nſihn„des ſchmaͤhligſten Bankerotts, wieder geſchloſſen; und mu„ſo reihten ſich Unreblichteit und Betrug an uſt„und Ungeſchicklichkeit.“ hn Sind nun gleich ſeit der Wiederherſtellung der ſich offentlichen Ordnung im Franzoͤſiſchen Reiche dieſe Uebel iſſtu vermindert worden; ſo ſind doch ihre Spuren noch ſicht⸗ s in⸗ bar und ihre Quellen noch nicht verſtopft.
hrqt„Noch ſind,“ ſo ſagen die Redner in einer andern wm d Stelle ihres Vortrags,„Ordnung und Haͤuslich⸗ n ſiz„keit, dieſe Quellen alles Gluͤcks fuͤr ein Handelshaus, wen„nicht allgemein, am wenigſten in großen Staͤdten, herr⸗ ihenh„ſchend; noch dient der uͤbermaͤßige Aufwand auf ih 6.„Magazine und Kramlaͤden, auf Zimmerverzierungen, dr bi„auf die Perſon des Kaufmanns ſelbſt, nur zu vielen mn diß„Kaufleuten als Aushaͤngeſchild, und vertritt Vet⸗„bey ihnen die Stelle jener ſtrengen Wachſamkeit, le all„jener beſcheidnen Rechtlichkeit, jener unver⸗ mil„bruͤchlichen Treue, die aus jedem Kaͤufer einen ʒuſm„Kunden und aus jedem Kunden einen Freund zu ma⸗ es wu„chen pflegte.“
en jn„Wir haben Seype v von Handelsleuten ohne Buͤ⸗ .Vuc.„cher, von Buͤchern ohne Genauigkeit und Zuſammen⸗
Nate„hang; und leider zu oft von Handelsbuͤchern in wel⸗


