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3tens, die Entſchaͤdigungen, die ihm aus der Gemein⸗ ſchaft gebuͤhren.
1471. Was die Frau berechtigt iſt vorab zu neh⸗ men, das nimmt ſie vor dem Manne.
In ſo weit dies ihr Recht Vermoͤgen betrifft, das nicht mehr in Natur vorhanden iſt, nimmt ſie es erſt von dem baaren Gelde, dann von dem beweglichen Vermoͤgen, und aushilfsweiſe von den unbeweglichen Guͤtern der Gemein⸗ ſchaft. In dieſem letzten Falle haben die Frau und ihre Erben die Wahl, welches unbewegliche Stuͤck ſie nehmen wollen.
1472. Der Mann kann ſeine Wiedernahmsrechte nur gegen die Guͤter der Gemeinſchaft geltend machen.
Die Frau hingegen und ihre Erben greifen dafuͤr die perſoͤnlichen Guͤter des Mannes an, falls die Gemeinſchaft nicht zureicht.
1473. Sowohl von den Wiederanlegungen und Ver⸗ guͤtungen, welche den Eheleuten aus der Gemeinſchaft ge⸗ buͤhren, als von den Verguͤtungen und Entſchaͤdigungen, die ſie der Gemeinſchaft ſchuldig ſind, laufen die Zinſen von Rechtswegen ohne weiteres von dem Tage der auf⸗ geloͤßten Gemeinſchaft an.
1474. Nachdem beide Eheleute alles, wozu ſie be⸗ rechtigt waren, von der Maſſe vorab genommen haben, wird der Reſt zur Haͤlfte unter die Eheleute oder ihre Stellvertreter getheilt.
1475. Wenn die Erben der Frau getheilt ſind, und zwar ſo, daß einer die Guͤtergemeinſchaft angenommen, der andere auf ſie verzichtet hat: ſo iſt derjenige, der an⸗ genommen hat, zu weiter nichts berechtigt, als zu ſeinem Erbtheil in den Guͤtern, welche unter das Loos der Frau fallen.
Der Ueberreſt gehoͤrt dem Manne, wogegen dieſer dem verzichtenden Erben fuͤr alle Rechte haftet, welche die Frau im Falle der Verzichtleiſtung ſelbſt haͤtte koͤnnen in Anſpruch nehmen, jedoch nur bis zum Belauf des perſoͤn⸗ lichen Erbantheils des Verzichtenden.
1476. Uebrigens hat man ſich bei der Theilung der Gemeinſchaft in Hinſicht auf alles, was ihre Form, die


