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wenn die Eheleute in dem Hauſe, welches ſie bei Aufloͤ⸗ ſung der Gemeinſchaft inne hatten, zur Miethe wohnten: ſo traͤgt die Frau waͤhrend der naͤmlichen Friſten nichts zur Zahlung dieſer Miethe bei, welche aus der gemein⸗ ſchaftlichen Maſſe genommen wird.
1466. In dem Falle, wo die Gemeinſchaft durch den Tod der Frau aufgeloͤßt wird, koͤnnen ihre Erben auf ſelbige verzichten in den Formen und Friſten, welche das Geſetz der uͤberlebenden Frau vorſchreibt.
Fuͤnfter Abſchnit t. Von Theilung der Gemeinſchaft nach der Annahme.
Art. 1467. Sobald die Frau, oder ihre Erben, die Gemeinſchaft angenommen haben, wird der active Beſtand derſelben getheilt, und Schulden und Laſten getragen wie folgt.
§. I. Von Theilung des wirklichen Vermoͤgens.
Art. 1468. Die Eheleute oder ihre Erben werfen zur Maſſe des wirklichen Vermoͤgens alles ein, was ſie der Gemeinſchaft als Entſchaͤdigung oder Verguͤtung, nach den Regeln des 2ten Abſchnittes, erſter Abtheilung des gegenwaͤrtigen Capitels ſchuldig ſind. 1469. Eben ſo bringt jeder Ehegenoſſe oder ſein Er⸗ be jene Summen wieder ein, die aus der Gemeinſchaft ſind gezogen worden, oder den Werth der Guͤter, die der Ehegenoſſe daraus genommen hat, um ein Kind aus einer andern Ehe oder auch um ein gemeinſchaftliches Kind fuͤr ſich allein perſoͤnlich auszuſtatten. 1470. Von der ganzen Maſſe des Vermoͤgens nimmt jeder Ehegenoſſe, oder ſein Erbe, vorab, iſtens, ſeine perſoͤnlichen Guͤter, die nicht in die Ge⸗ meinſchaft gefallen ſind, wenn ſie noch in Natur vorhanden ſind, oder jene Guͤter, die an ihre Stelle ſind angekauft worden;
2teus, den Werth der unbeweglichen Guͤter, die waͤh⸗ rend der Gemeinſchaft ſind veraͤußert, aber nicht wieder angelegt worden;


