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So oft die Gegenwart zweier Zeugen erfodert iſt,
wird das Teſtament von einem derſelben wenigſtens un⸗ terzeichnet, und die Urſache bemerkt, warum der andere nicht unterzeichnet habe.
999. Ein Franzoſe, der ſich im Auslande befindet, kann ſeine letztwilligen Verfuͤgungen auf zweifache Art ma⸗ chen: entweder in einer Privatacte, nach Anleitung und Vorſchrift des Art. 970, oder in einer authentiſchen, oͤf⸗ fentlichen Acte, mit Beobachtung der Feierlichkeiten, die in dem Lande uͤblich ſind, wo ſie angefertigt wird.
1000. Teſtamente, im Auslande gemacht, koͤnnen in Guͤtern, welche ſich in Frankreich befinden, nicht vollzogen werden, als nachdem ſie vorher im Bureau des Wohnorts
des Teſtators einregiſtrirt worden, ſofern er fortwaͤhrend
ſeinen Wohnort daſelbſt gehabt, wo nicht, im Bureau des Ortes in Frankreich, wo er bekanntlich zuletzt wohnhaft war. Und, wenn das Teſtament Verfuͤgungen enthaͤlt uͤber unbewegliche Guͤter, die in Frankreich liegen: ſo muß ees noch uͤberdies im Bureau des Orts, wo die unbeweg⸗ lichen Guͤter liegen, einregiſtrirt werden, ohne daß aber darum eine doppelte Gebuͤhr gefodert werden duͤrfte.
1001. Alle Feierlichkeiten, welche der gegenwaͤrtige und der unmittelbar vor ihm hergehende Abſchnitt bei den verſchiedenen Arten der Teſtamente vorſchreibt, muͤſſen un⸗ ter Strafe der Nichtigkeit beobachtet werden.
Dritter Abſchnitt.
Von der Erbeseinſetzung und den Vermaͤchtniſſen uͤber⸗ haupt.
Art. 1002. Alle letztwilligen Verfuͤgungen ſind entwe⸗ der allgemeine Verfuͤgungen(univerſal), oder Verfuͤgun⸗ gen unter einem allgemeinen Namen, oder Verfuͤgun⸗ gen unter einem beſondern Namen.
Jede ſolcher Verfuͤgungen, ſie fuͤhre nun den Namen einer Erbeseinſetzung, oder eines Vermaͤchtniſſes, iſt nach den Regeln, die hier unten fuͤr die allgemeinen Vermaͤcht⸗ niſſe, fuͤr die Vermaͤchtniſſe unter allgemeinem Namen,


