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koͤnnen ihre Teſtamente von dem Chef eines Bataillons oder einer Schwadron, oder von jedem andern Offtzier eines hoͤhern Grades, in Gegenwart zweier Zeugen auf⸗ nehmen laſſen; oder auch von zwei Kriegscommiſſaren, oder von einem ſolcher Commiſſare in Gegenwart zweier Zeugen.
982. Auch koͤnnen jene Teſtamente, wenn der Teſta⸗ tor krank oder verwundet iſt, von dem erſten Geſundheits⸗ beamten in Beiſeyn des Militair⸗Commandanten, der die Polizei des Spitals hat, aufgenommen werden.
983. Obige Verfuͤgungen gelten aber nur fuͤr dieje⸗ nigen, die in einer militairiſchen Unternehmung, in Quar⸗ tier, oder in Beſatzung auſſerhalb des franzoͤſiſchen Gebie⸗ tes, oder Kriegsgefangene beim Feinde ſind; wer hinge⸗ gen in Quartier oder Beſatzung im Innern iſt, kann dar⸗ aus keinen Vortheil ziehen, es ſey denn, daß er ſich in einem belagerten Platze befaͤnde, oder in einer Citadelle vder andern Orten, deren Thore geſchloſſen, und deren Verbindungen des Krieges wegen unterbrochen ſind.
984. Teſtamente, nach der obigen Form gemacht, ſind ſechs Monate, nachdem der Teſtator an einen Ort zuruͤck⸗ gekommen iſt, wo er die Freiheit hat, die gewoͤhnlichen Formen zu beobachten, nichtig.
985. In Orten, mit welchen alle Verbindung unter⸗ brochen iſt, weil darin die Peſt oder ſonſt eine anſteckende Krankheit herrſcht, koͤnnen die Teſtamente vor dem Frie⸗ densrichter, oder vor einem der Municipalbeamten der Ge⸗ meinde, in Gegenwart zweier Zeugen gemacht werden.
986. Dieſe Verfugung gilt nicht allein für Perſonen, die wirklich von jenen Krankheiten angeſteckt ſind; ſondern auch fuͤr alle, die ſich in den damit angeſteckten Orten be⸗ finden, wenn ſie auch wirklich bie Krankheit noch nicht haben.
987. Auch die in den zwei vorſtehenden Artikeln ge⸗ dachten Teſtamente werden ſechs Monate, nachdem die Verbindung mit dem Orte, worin ſich der Teſtator befin⸗ det, wieder hergeſtellt iſt, oder ſechs Monate, nachdem er an einen Ort gekommen, wö ſie nicht unterbrochen iſt, nichtig.
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